Gesundheit

10 kleine Psycho-Tricks, die das Leben leichter machen

Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen./ Bild: Fotolia
10 kleine Psycho-Tricks, die das Leben leichter machen
Paulin Klärner

Das Leben ist kein Ponyhof. Jeden Tag stehen wir vor neuen Herausforderungen, die wir einfach nicht immer mit der gleichen Stärke und Willenskraft in Angriff nehmen können. Schließlich sind wir keine Maschinen und haben mal gute und oft eben auch schlechte Tage. Diese 10 kleinen Psycho-Tricks können helfen, den Alltag zumindest ein bisschen einfacher und schöner zu gestalten.

1. Lächeln bitte!

smile

Wer kennt es nicht: Man steht morgens mit dem falschen Fuß auf und möchte nichts lieber, als den restlichen Tag im Bett zu verbringen und mit keiner Menschenseele zu interagieren. Für solche Situationen gibt es einen kleinen Trick, der laut Psychologen Wunder wirkt: Stell dich vor den Spiegel und schenke deinem Spiegelbild für ca. 1-3 Minuten das breiteste Lächeln, das du zu bieten hast. Dadurch, dass du dich selbst lächeln siehst, vermittelst du deinem Gehirn, dass du glücklich bist und dieses produziert Glückshormone, die dich folglich wirklich fröhlicher stimmen. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du beim Anblick deines grinsenden Ichs sowieso irgendwann loslachen musst.

2. Weil Bewegung eben einfach sein MUSS…

Sich zu überwinden, täglich oder zumindest wöchentlich Sport zu machen, ist anfänglich alles andere als einfach. Wer aber auf Dauer glücklich und gesund bleiben möchte, kommt um ein Mindestmaß an körperlicher Betätigung nicht herum. Doch keine Angst, auch hier kann man sich selbst austricksen. Es kann beispielsweise helfen, sich ein fast lächerlich einfaches Anfangs-Ziel zu setzen, sich etwa vorzunehmen, 10 Minuten pro Tag zu trainieren (z.B mit Youtube-Workout zuhause). Oft führt dieser mehr als realistische Vorsatz dazu, dass man stetig ein paar Minuten addiert, weil man eben schon dabei ist. Durch die Vorstellung, man müsse aber nur 10 oder 20 Minuten seiner Zeit opfern, reagiert das Gehirn auf das Konzept „Sport“ viel weniger gestresst, als wenn man mit dem Gedanken „40 Minuten Hardcore Training steht bevor“ in die Bewegung geht. So überwindet man sich also leichter, mit dem Training anzufangen – und wenn man erstmal angefangen hat, geht der Rest meist wie von selbst.

3. Selbstwert-Boost

self-love

Wenn du dich wertlos, schlecht und unattraktiv fühlst, wehre dich gegen den kleinen Dämon, der dir diese fiesen Dinge zuflüstert! Stell dich vor den Spiegel und sprich laut aus, was du an deinem Körper magst und schön findest. Dasselbe gilt für psychische Selbstzweifel – natürlich ist es wichtig, selbstkritisch zu bleiben und seine Schwächen zu kennen, das selbe gilt jedoch auch für die Stärken. Führe dir an schlechten Tag vor Augen, was du gut kannst, was du an dir magst, was du schon alles geschafft hast. Wenn du dir selbst immer wieder sagst, dass du eine wertvolle Person mit vielen wunderbaren Eigenschaften bist, wirst du es irgendwann auch wirklich glauben.

4. Hobbies

Wer ein Hobby pflegt, das für Glücksgefühle sorgt, ist nicht nur besser gelaunt, sondern kann auch besser mit Herausforderungen und Problemen Alltag umgehen. Kreativität (wie zum Beispiel beim Musizieren oder Malen), Zielstrebigkeit und Leistungsfähigkeit (wie bei sportlichen Hobbies) oder die Fähigkeit, sich vollkommen entspannen zu können (wie bei Meditation oder Yoga) – all diese Dinge sind enorm wichtig, wenn es um den Alltag, den Job und Beziehungen zu anderen Menschen geht.

5. Atmen

breathe

Richtiges Atmen ist eine Kunst! Wer sich bewusst mit Atemtechniken auseinandersetzt, kann damit den Blutdruck senken, das Immunsystem aktivieren und Tiefenentspannung auf Knopfdruck erlernen. Atemübungen sind im Alltag leicht anwendbar (ob daheim, im Büro, auf der Uni oder im Bus) und haben nachweislich extrem positive Auswirkungen auf Körper und Psyche.

6. Selbstgespräche

Man kommt sich dabei vielleicht etwas schrullig vor, doch mit sich selbst zu sprechen tut gut. Selbstgespräche helfen laut Psychologen beim Verarbeiten von Problemen, kurbeln die Kreativität an und tun der Seele gut. Schon Kinder sprechen ständig mit sich selbst, um Erlebtes besser verarbeiten zu können. Während Selbstgesprächen sollen laut Wissenschaft die selben Regionen im Gehirn aktiv sein, wie bei Gesprächen mit einem anderen Menschen. Selbstgespräche helfen, die Gedanken zu ordnen, Erinnerungen zu aktivieren, kreativ an Ideen zu tüfteln und sich selbst zu beruhigen und auch zu motivieren.

7. Körperkontakt

hugs

Zärtliche Berührungen, Umarmungen, Küsse, Kuscheln und Sex killen Stresshormone und sorgen für die Ausschüttung von Glückshormonen. Wer täglich Zärtlichkeiten mit Partnern, Freunden und Familie austauscht, dem geht es auch psychisch besser.

8. Pausen

Ob in der Arbeit, beim Lernen, als Mama oder in der Partnerschaft – Zeit für sich, während der man sich bestmöglich entspannen und in sich gehen kann, ist extrem wichtig, wenn man auf Dauer ausgeglichen und glücklich bleiben und die Herausforderungen des Alltags bestmöglich händeln will. Hierbei sind oft schon 10 Minuten, in denen man ruhig atmet, äußere Einflüsse ausblendet und sich ganz auf das Hier und Jetzt fokusiert, ausreichend.

9. Wie ich dir, so du mir

Wer sich in der Interaktion mit einem Gegenüber bemüht, sich immer auf die positiven Eigenschaften der Person zu konzentrieren, wird von ihm/ihr automatisch als sympathischer wahrgenommen. Ganz nach dem Motto: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Wenn du also mit einer offenen, optimistischen Attitüde auf Menschen zugehst, lernst du selbst, positiver zu denken und machst gleichzeitig einen guten Eindruck – und das kann in vielerlei Hinsicht von Vorteil sein.

10. Selbstreflexion

thinking

Oft stören uns an Menschen genau jene Eigenschaften, in denen wir uns selbst (bewusst oder unbewusst) wiederentdecken. Wenn du das nächste Mal eine Eigenschaft einer Person unerträglich findest, denk mal darüber nach, WARUM dich jene so sehr stört. Hat sie vielleicht etwas mit dir selbst zu tun? Wer reflektiert durchs Leben geht, tut sich in der Interaktion mit anderen Menschen und im Umgang mit sich selbst leichter. Und umso besser man sich selbst kennt, desto einfacher kann man Probleme lösen, herausfinden was einem gut tut und glücklicher und gelassener durchs Leben gehen.