Gesundheit

10 Regeln: So bleibst du körperlich und geistig jung

Wer psychisch und physisch jung bleiben möchte, muss im Alltag auf einige Dinge achten./ Bild: Fotolia
10 Regeln: So bleibst du körperlich und geistig jung
Paulin Klärner

Jungbleiben – DER große Wunsch eines jeden Menschen. Ob körperlich oder geistig, wir alle wollen unsere Jugend so lange wie möglich am Leben erhalten. Aber was bedeutet „Jungsein“ eigentlich? Vom sogenannten „Jugendwahn“ abgesehen – in dem wir die zahlreichen Vorzüge des würdevollen Alters schlichtweg ignorieren und uns krampfhaft an Vorstellungen von jugendlicher Schönheit und Agilität festhalten – ist es wohl nachvollziehbar, dass wir Menschen so lange wie möglich gesund und unbeschwert leben wollen. Und hierbei ist es besonders wichtig, Körper und Geist in einer gesunden Balance zu halten. Mit den folgenden 10 Tipps kommen wir diesem Ziel ein bisschen näher.

1. Bewegung, die Spaß macht

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Wer hätte das gedacht: Sport hält jung! Ratsam ist hierbei aber auch, im Hinterkopf zu behalten, dass Sport doppelt so viel bringt, wenn er Freude macht. Sportarten, die die Kreativität anregen und den Denkapparat förden (wie z.B. Tischtennis oder Kampfsportarten), die helfen, sich zu entspannen (wie etwa Yoga oder Pilates) oder bei denen soziales Miteinander im Mittelpunkt steht (Teamsportarten) fügen der körperlichen Komponente eine geistige hinzu und tun damit auf physischer und psychischer Ebene gut.

2. Albernheiten zu- und rauslassen

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Hier und da das innere Kind herauszulassen tut der Seele gut! Blödeln, Lachen, Tagträumen, neue Dinge entdecken, sich mit vermeintlich Sinnlosem beschäftigen – es ist ratsam, sich auch im Erwachsenenalter immer wieder all die wunderbaren und faszinierenden Dinge, die uns in der Kindheit so viel Freude bereitet haben, ins Gedächtnis zu rufen.

3. Soziale Kontakte pflegen

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Quality-Time mit Freunden, die einem gut tun, darf niemals zu kurz kommen. Auch im stressreichen Alltag mit Job, Familie und Co sollte man sich bemühen, soziale Kontakte zu pflegen. Diese halten uns nämlich laut zahlreichen Studien dauerhaft glücklich und helfen uns, Probleme zu relativieren und das innere Kind am Leben zu erhalten.

4. Familie l(i)eben

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Wer das Glück hat, sich mit seinen Familienmitgliedern gut zu verstehen, sollte diesen Zusammenhalt so oft wie möglich zelebrieren. Denn was gibt es schöneres, als im Erwachsenenalter mit seinen Geschwistern herumzublödeln wie damals, hier und da wieder in die Rolle des Kindes zu schlüpfen und aus dem hektischen Alltag in das vertraute familiäre Miteinander abzutauchen?!

5. Ruhig mal der schräge Papa, die lustige Mama oder die verrückte Tante sein

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Wenn man selbst eine Familie gründet, bekommt man damit noch einmal die Möglichkeit, zum echten Kindskopf zu werden. Kinder lieben nichts mehr als Absurditäten und Spaß – und damit erwischt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Kleinen freuen sich und das innere Kind wird wieder zum Leben erweckt. Fazit: Blödeln macht glücklich und wer über sich selbst lachen kann, hat es im Leben leichter – denn Selbstironie hilft dabei, sein Ego nicht zu ernst zu nehmen und gelassener mit Kritik umzugehen.

6. Spielen

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Spiele (jeglicher Art) machen kreativ und halten das Gehirn jung. Ob Brettspiele wie Scrabble, Strategiespiele, Kartenspiele oder eine gute alte Runde „Mensch ärger dich nicht!“ – wer sich öfters mal auf ein Spiel mit den Liebsten einlässt, stärkt die emotionale Bindung, entkommt dem stressigen Alltag, schüttet Glückshormone aus und kurbelt die Kreativität an.

7. Stressreduktion üben

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Es gibt zahlreiche Wege, Stress im Alltag zu reduzieren. Ob mit Sport, Meditation, Me-Time, Dates mit den Liebsten oder gemütlichen, entspannten Abenden zuhause – umso früher man herausfindet, was einem gut tut und welche Angewohnheiten das individuelle Stresslevel sinken lassen, desto gesünder und ausgeglichener wird man.

8. Offen bleiben

open mind

Wer versucht, sich kontinuierlich mit neuen Dingen (Kulturen, Menschen, Sprachen, Filmen, Musik, etc.) auseinanderzusetzen und seinen Horizont stetig zu erweitern, sorgt dafür, dass im Gehirn konstant neue Verknüpfungen entstehen und man die Welt immer wieder mit neuen Augen sieht.

9. Gut (!) schlafen

sleep

Dass genügend und vor allem erholsamer Schlaf das A und O für einen gesunden Körper und einen ausgeglichenen Geist ist, ist wohl wenig verwunderlich. Hierbei sollte aber nicht nur auf Quantität, sondern auch Qualität geachtet werden. Starre ich stundenlang in einen Bildschirm, bevor ich schlafen gehe? Schnarche ich stark? Wache ich in der Nacht oft auf? Träume ich oft schlecht – und wenn ja, wovon? Diese und ähnliche Fragen können helfen, herauszufinden, was guter Schlaf eigentlich bedeutet und auf welche Faktoren man Acht geben muss, um ihn zu bekommen.

10. Liebe und Nähe in vollen Zügen genießen.

love

Eine gesunde Partnerschaft mit ausreichend körperlicher Nähe hält auf Dauer jung und gesund. Unglückliche Ehen sind laut Studien hingegen ähnlich ungesund wie jahrelanges Kettenrauchen.