Partnerschaft

3 Erfahrungen, die das erste Ehejahr mit sich bringt

Zusammenleben vor der Hochzeit - Ja oder Nein ? /Bild: Unsplash
3 Erfahrungen, die das erste Ehejahr mit sich bringt
Melanie Payerl

Das erste Ehejahr steckt meist voller Überraschungen und bringt viele neue Erfahrungen mit sich. In den Flitterwochen haben frisch vermählte Paare häufig noch gar nicht realisiert, dass sie nun Mann und Frau sind. Doch erst einmal zuhause angekommen beginnt für das Ehepaar ein neuer, gemeinsamer Lebensabschnitt. Diese drei Erfahrungen macht jedes Ehepaar im ersten Ehejahr:

Finanzelle Angelegenheiten

Geld
Finanzielle Anbelange können ein wahrer Beziehungskiller sein. Nach der Hochzeit sollten Streitereien über finanzielle Angelegenheiten nicht an der Tagesordnung stehen. Immerhin ist die Ehe im besten Fall eine Verbindung für das ganze Leben. Mit der Hochzeit sind beide auch finanziell füreinander verantwortlich. Wer sich nicht vorstellen kann ein gemeinsames Konto zu führen, muss das auch nicht. Eine Alternative hier ist etwa ein gemeinsames Haushaltskonto, worin jeder Partner entweder gleichviel, oder je nach Einkommen einen Betrag einbezahlt. Dieses Konto kann für alltägliche Ausgaben dienen. Kredite, Versicherungen, Miete, Strom, Lebensmittel, Möbel und so weiter können dann aus diesem Topf bezahlt werden. So bleibt jedem Partner noch immer Geld, um sich seine eigenen Bedürfnisse zu finanzieren.

Neuer Name – neue Dokumente

Hochzeit

Egal ob Mann oder Frau, wer bei der Hochzeit den Namen des Partners annimmt, oder sich für einen Doppelnamen entscheidet muss diese Namensänderung auch bei diversen Ämtern bekannt geben. Reisepass, Führerschein, Versicherungen und viele andere Punkte müssen bei einer Namensänderung bedacht und aktualisiert werden.

Das Zusammenziehen – eine Herausforderung ?

Zusammenziehen

Die Beziehungsexpertin Rachel A. Sussman weiß, dass Paare ein schwierigeres erstes Ehejahr haben, wenn diese zuvor nicht zusammen gewohnt haben. Sussman geht davon aus, dass das Zusammenleben vor der Hochzeit mitunter verantwortlich ist, um ein entspanntes erstes Ehejahr zu garantieren. Wer bereits vor der Ehe eine Weile zusammenlebt, kann viele ungewollte Überraschungen vermeiden. In den USA lebten zwischen 2006 und 2010 knapp 50 Prozent der Paare bereits vor der Hochzeit zusammen. Das sind über 40 Prozent mehr als noch im Jahr 1995. Für mehr als die Hälfte der 20-29-Jährigen ist es wichtig, bereits vor der Ehe mit dem Partner zusammenzuleben, um so zu prüfen, ob auch das Zusammenleben klappt. Zu diesem Ergebnis ist auch eine Studie der University of Virgina gekommen. Das Zusammenleben vor der Ehe gilt sogar als Scheidungsprophylaxe. Die Psychologin Wylie Goodman, Ph.D. aus New York, ist ebenfalls davon überzeugt, dass das Zusammenleben vor der Ehe dabei helfen kann, um noch einige Beziehungsfalten auszubügeln. Denn das erste Jahr des gemeinsamen Zusammenlebens kann viele Konflikte zu Tage bringen, die nicht offensichtlich waren, als das Paar noch getrennt lebte. Nichtsdestotrotz bringt das erste Ehejahr auch einen gewissen Optimismus mit sich, so sind frisch Vermählte meist toleranter dem Partner gegenüber. Eine Portion Optimismus ist für eine glückliche Ehe ohnehin unerlässlich.