Bewegung

3 unangenehme Folgen von hartem Training und was man dagegen tun kann

Sport ist essentiell für unsere Fitness und unsere Gesundheit: Dennoch sollte man immer gut auf die Signale seines Körpers achten und ihn beim Training nicht überlasten. /Bild: Fotolia
3 unangenehme Folgen von hartem Training und was man dagegen tun kann

Sport und Bewegung sind gesund und die Grundpfeiler einer ausgewogenen Lebensweise. Doch auch hier kann zu viel des Guten schnell einmal die Gesundheit beeinträchtigen – neben einer vorübergehenden Schwächung des Immunsystems kommt es häufig auch zu Muskelbeschwerden oder Kreislaufproblemen.

Der Open-Window-Effekt

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Nach einem harten Training kann es durchaus zu einer verminderten Immunkraft kommen. Dieses Zeitfenster wird als der Open-Window-Effekt beschrieben. Doch wie kommt es dazu? Durch die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol beim Training kommt es zu einer Drosselung der spezifischen Immunabwehr – eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte ist die Folge.

Tipp: Um den Open-Window-Effekt zu verkürzen oder am besten zu vermeiden, empfiehlt es sich, einiges zu beachten. Die richtige Sportbekleidung aus synthetischen Fasern lässt Schweiß schneller trocknen und sorgt so für ein geringeres Erkältungsrisiko durch Abkühlen. Ebenso sollte auch während dem Sport ausreichend Wasser getrunken werden, um die Schleimhäute feucht zu halten. Eine gesunde Ernährung mit reichlich Antioxidantien kann ebenso zu einer Vermeidung des Open-Window-Effekt beitragen.

Muskelkater

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Er kommt vor allem, wenn man das Training noch nicht so gewöhnt ist oder es sehr intensiv war und kann die Bewegungsfähigkeit in den darauffolgenden Tagen stark einschränken: Der Muskelkater. Meist melden sich die schmerzenden Muskelpartien, die gefühlt am ganzen Bewegungsapparat auftreten können, erst einige Zeit nach dem Training. Der Muskelkater entsteht durch die Folgen von Mikroeinrissen des Muskelgewebes. Ist er erst einmal da, können kalte Kompressionen oder auch das Hochlagern der schmerzenden Muskelpartien etwas helfen.

Tipp: Um einem Muskelkater vorzubeugen, empfiehlt es sich, vor dem Training die Muskeln moderat aufzuwärmen und sich während dem Training nicht zu überlasten.

Kreislaufprobleme

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Schwindel, Übelkeit, Schwäche- und Kältegefühle – besonders nach einem sehr fordernden Workout machen sich bei vielen Sportlern Kreislaufprobleme bemerkbar. Ursächlich für Kreislaufprobleme ist häufig ein niedriger Blutdruck oder – nach dem Training – auch das Absacken von vermehrtem Blut in die Beine. Dadurch kommt es zu einer geringeren Durchblutung des Gehirns. Auch ein zu hoher Flüssigkeitsverlust sowie ein niedriger Blutzuckerspiegel während oder nach dem Training können vor allem ei empfindlichen Personen zu Kreislaufproblemen führen.

Tipp: Während dem Training gut auf seinen Körper hören und vor allem bei warmen Außentemperaturen für eine ausreichende Aufnahme von (isotonischen) Getränken sorgen. Ebenso sollte bei akuten Infekten nicht trainiert werden, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten.