Gesundheit

4 gesunde Vorteile von Meditation

Früher war Meditation eher für Yoga-Begeisterte reserviert - doch eigentlich kann jeder davon profitieren ! /Bild: Fotolia
4 gesunde Vorteile von Meditation
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Meditation war früher eher für Yoga-Begeisterte reserviert. Mittlerweile hat es aber an Beliebtheit bei der breiten Masse gewonnen. Nicht umsonst, denn zahlreiche Studien bewiesen mittlerweile die gesundheitlichen Vorteile für Körper und Geist, von denen wohl jeder profitieren kann.

1. Lindert Schmerz

Die „Liebende-Güte-Meditation“ wurde in der buddhistischen Tradition vor Jahrhunderten entwickelt und angewandt, um Wut in Mitgefühl umzuwandeln. Eine Pilot-Studie testete deshalb 8 Wochen lang diese Art der Meditation an Patienten mit starken Rückenschmerzen und zeigte erhebliche Verbesserungen von Schmerzen und Gefühlen von Ärger.

2. Verbessert Sexleben

Meditation kann das Sexleben ordentlich ankurbeln. Denn durch achtsame Meditations-Übungen verbessern sich die Verbindungen des Gehirnteils Insula, der für die Aufmerksamkeit verantwortlich ist. Wissenschaftler aus Harvard nahmen die Gehirne von einigen regelmäßig meditierenden Menschen unter die Lupe und fanden heraus, dass die Insula erheblich dicker war als bei Menschen, die ohne Meditation ihren Alltag bestritten. Wird diese Gehirnrinde gestärkt, achten Frauen stärker auf die sexuelle Erregung und haben sogar bessere Orgasmen, meint Marsha Lucas, ein Neuropsychologe aus Washington, D.C.

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3. Gesünderer Schlaf

Wie auf der Plattform happify berichtet wurde, kann Meditation zu einem gesünderen und besseren Schlaf verhelfen. Wissenschaftler der Universität von Minnesota sahen sich dazu sieben Studien genauer an und kamen zu dem Schluss, dass Meditation ein hilfreiches Mittel ist um einen bekannten Teufelskreis zu brechen: Liegt man mal wieder unruhig im Bett und versucht mit aller Kraft einzuschlafen, gelingt es umso weniger. Die Frustration hält einen wach. Meditation kann hier gut eingesetzt werden, um schneller ins Land der Träume zu gleiten.

4. Senkt Stresshormone

Eine neue Studie fand unlängst eine direkte Verbindung zwischen Cortisol und Meditation. Durch entspanntes und aufmerksames Meditieren sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol im Körper.

Geht man davon aus, dass Meditation einem selbst von Nutzen sein könnte, gibt es dutzende Techniken und Arten, von denen die passende ausgewählt werden kann. Vom Aufsagen eines Mantras während man in Kerzenlicht starrt bis hin zu Atemübungen findet jeder die perfekte Methode, Körper und Geist zu verbessern. Zahlreiche Gemeinschaften bieten außerdem Kurse für Anfänger an!

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