Allergie

4 Mythen über Nachtschattengewächse

Unreife Früchte und Blätter vieler Nachtschattengewächse enthalten giftige Alkaloide. /Bild: Fotolia
4 Mythen über Nachtschattengewächse
Melanie Payerl

Auberginen, Paprika, Kartoffeln, Tomaten und anderes Gemüse zählen zur Gattung der Nachtschattengewächse. Die Engelstrompete oder der Stechapfel zählen ebenso dazu, jedoch zu den für Menschen ungenießbaren giftigen Vertretern. In der Homöopathie haben aber auch giftige Nachtschattengewächse ihre Bedeutung, wie beispielsweise die Tollkirsche. Der Name kommt daher, dass die Früchte nicht wie vermutet im Schatten der Nacht wachsen, sondern für die Reifung ein mildes bis tropisches Klima und viel Sonne brauchen, um zu wachsen und gedeihen. Folgende 4 Mythen sollte jeder über Nachtschattengewächse wissen:

1.Enthalten giftige Alkaloide

Tomate

Teilweise Richtig! Unreife Früchte und Blätter vieler Nachtschattengewächse enthalten giftige Alkaloide. Diese Giftstoffe können entzündliche Reaktionen verursachen und sogar bis zu einer tödlichen Vergiftung führen. Besonders bekannte Beispiele sind das Nikotin in der Tabakpflanze oder das Atropin in der Tollkirsche. Aber auch in Kartoffeln und Tomaten sind Alkaloide enthalten, vor allem in unreifen grünen Früchten. Mit ein wenig Sorgfalt bei der Auswahl bei verzehrbaren Nachtschattengewächsen besteht jedoch keine Gefahr für uns als Konsumenten. Unter den Gemüsesorten haben Kartoffeln und Auberginen einen besonders hohen Gehalt von Alkaloiden. Bei den gezüchteten Gemüsesorten wie Paprika, Tomaten, Chilis hält ist der Gehalt von Alkaloiden jedoch sehr gering.

Seiten: 1 2 3 4