Frauenmedizin

4 wichtige Nährstoffe für Frauen

Mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich der Nährstoffbedarf der gesunden Frau gut decken./Bild: Fotolia
4 wichtige Nährstoffe für Frauen
Julia Haberl

Immer wieder ist die gesunde Ernährung und ausreichende Nährstoffversorgung ein großes Thema. Wie esse ich gesund? Wie ernähre ich mich ausreichend mit den wichtigsten Nährstoffen? Besonders für uns Frauen sind einige Nahrungsbestandteile von großer Bedeutung. Sie unterstützen den körpereigenen Stoffwechsel und erledigen wichtige Aufgaben. Im Gegensatz zu den Männern leiden Frauen nämlich häufiger an einem Nährstoffmangel. Durch die Menstruation ist der weibliche Körper monatlich einer Ausnahmesituation ausgesetzt. Hierbei wird der Stoffwechsel stark beansprucht und benötigt deswegen einen ausreichenden Speicher an Nährstoffen. Über die wichtigsten Nährstoffe für die Frau, haben wir hier eine kleine Übersicht erstellt:

1. Eisen

Eisen zählt zu den Spurenelementen und kommt in Körper in geladener Form vor . Außerdem ist das Eisen  Bestandteil vom Hämoglobin (Blutfarbstoff) und bindet Sauerstoff. Für den Körper ist dieser Mineralstoff also unverzichtbar. Das Gehirn und der gesamte Körperkreislauf ist stark auf die Eisenzufuhr angewiesen. Ein Eisenmangel tritt vor allem bei Frauen sehr häufig auf. Da sie durch die monatliche Menstruation mit dem Blut eine bestimmte Menge an Eisen ausscheiden. Der erhöhte Bedarf lässt sich durch Zufuhr mit Milchprodukten und roten Fleisch decken.

2. Folsäure

Die Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin. Im Körper hat es wichtige Aufgaben bei der Zellteilung und Zellneubildung. Deshalb ist dieses Vitamin für schwangere Frauen von großer Bedeutung. Das Folat übernimmt wichtige Aufgaben bei der Entwicklung des Embryos im Körper. Reichlich enthalten ist die Folsäure in grünem Gemüse, Vollkornprodukten und Milchprodukten.

3. Kalium

Dieser Mineralstoff ist im Körper verantwortlich für die Funktionsfähigkeit der Zellen. Vor allem das Nervensystem und die Muskulatur sind auf eine ausreichende Zufuhr angewiesen. Der Wasserhaushalt, der Blutdruck und der Säure-Basen-Haushalt werden durch die Kaliumzufuhr reguliert. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann der Bedarf relativ gut gedeckt werden. Kalium ist enthalten in Obst, Hülsenfrüchten und Nüssen.

4. Vitamin C

Vitamin C wird im Fachjargon auch als Ascorbinsäure bezeichnet und zählt zur Gruppe der wasserlöslichen Vitaminen. Dieses Vitamin hat zahlreiche positive Wirkungen auf unseren Körper. Es wirkt entzündungshemmend, antikanzerogen, antioxidativ und schützt unser Immunsystem. Außerdem kräftigt es das Bindegewebe, welches unsere inneren Organe vor äußeren Einwirkungen schützt. Der Bedarf kann gedeckt werden durch frisches und saisonales Obst und Gemüse. Zitrusfrüchte sollten nicht immer das Mittel der Wahl sein.