Allergie

Symptomcheck: Heuschnupfen oder Hausstauballergie? 

Während Heuschnupfen durch Pollen ausgelöst wird, kann Rhinosinusitis durch andere Allergene verursacht werden. /Bild: Fotolia
Symptomcheck: Heuschnupfen oder Hausstauballergie? 
Catharina Kaiser
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Die Knospen blühen, der Wind trägt eine frühlingshafte Frische und man selbst ist mehr damit beschäftigt, sich die Seele aus dem Leib zu keuchen und zu niesen, als dass man die Frühlingsgefühle überhaupt genießen könnte. Doch die triefende Nase, die juckenden Augen und der fiese Husten müssen nicht unbedingt von einem Heuschnupfen herrühren. Dieser fällt, mit einigen anderen Reaktionen, in die Gruppe der allergischen Rhinitis, eine Gewebsentzündung in der Nase, welche durch verschiedene Allergene ausgelöst wird. Während Heuschnupfen ausschließlich eine Reaktion auf Pollen in der Luft ist, kann eine Rhinosinusitis jedoch auch durch andere Allergene ausgelöst werden. Dazu zählen Hausstaubmilben, die bei manchen Menschen durchaus ähnliche Symptome hervorrufen. So gesehen kann Hausstaub zwar nicht wirklich einen Heuschnupfen verursachen, jedoch dieselbe allergische Reaktion mit sich bringen. Für all jene, die noch unsicher sind, ob sie nun an Heuschnupfen oder einer Hausstauballergie leiden, gibt es einige hilfreiche Wege wie man den Unterschied erkennen kann.

Allergiefälle steigen weiter an

Seit dem letzten Jahrhundert sind die Raten von Rhinosinusitis in allen Altersgruppen deutlich angestiegen. Laut Forschern könnte die verbesserte Hygiene der Menschheit verantwortlich sein. Da Menschen inzwischen mit weit weniger „normalen“ Allergenen in Kontakt kommen, kann das Immunsystem also nie lernen, mit ihnen umzugehen. Anstatt sie als „ungefährlich“ abzutun, reagiert der Körper also mit einer allergischen Reaktion. Allerdings ist dies nur eine Theorie und mal abgesehen davon werden die Symptome durch eine genaue Erklärung der Ursachen auch nicht weniger unangenehm. Dazu müsste man schon wissen, woran man wirklich leidet – um anschließend die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können.

1. Die Saisonalität der Symptome

Eines der wohl bekanntesten Anzeichen des Heuschnupfens ist seine Saisonalität, denn die Symptome zeigen sich nur dann, wenn die Allergene vorhanden sind und etwa im Frühling durch die Luft schweben. Hausstaub macht allerdings nie Urlaub und bleibt das ganze Jahr über daheim, weshalb die Symptome ebenfalls keine Pause machen. Üblicherweise sammeln sich Hausstaubmilben – die wahren Verursacher der Allergie – gerne im Hausstaub oder in allen Bereichen, die von Hautflocken bedeckt sind. Leider gilt das auch für Bettwäsche und Kopfkissen, sowie Polstermöbel und Vorhänge. Glücklicherweise sind sie allerdings nicht gefährlich – nur ziemlich eklig. Vor allem wenn man bedenkt, dass man ihre Abfälle einatmen kann, was bei manchen Menschen zu heuschnupfartigen Symptomen führt.

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