Erziehung

Geschwisterliche Eifersucht? 3 Erziehungstricks für mehr Harmonie 

Mit ein paar Tricks kann die Beziehung zwischen Geschwistern gestärkt und Eifersucht vermieden werden. /Bild: Fotolia
Geschwisterliche Eifersucht? 3 Erziehungstricks für mehr Harmonie 
Catharina Kaiser
Prev1 of 3

Eifersucht und gelegentliche Rivalitäten sind unter Geschwistern völlig normal. Trotzdem kann es für die Eltern ziemlich anstrengend oder sogar besorgniserregend sein. Immerhin tragen Neid, Eifersüchteleien und Streit ja nicht unbedingt zur Begradigung des Haussegens bei. Diese Unstimmigkeiten zeigen sich jedoch in vielfältigen Weisen und haben mitunter auch durchaus unterschiedliche Ursachen. Glücklicherweise können Eltern jedoch immer noch das Ass aus dem Ärmel zaubern und verschiedene Tricks anwenden, um die Eifersucht unter den Kindern auszumerzen und eine harmonische Beziehung zu fördern.

Eifersucht auf neues Geschwisterchen

Nachdem das Erstgeborene es gewohnt ist, die Aufmerksamkeit der Eltern zu erhalten, ist es wohl keine Überraschung, wenn der Schock groß ist, sobald das nicht mehr der Fall ist und sich ein neuer „Star“ im Haus befindet. Neid und Eifersucht sind also eine völlig normale Reaktion, wenn das neue Geschwisterchen immer in den Mittelpunkt gerückt oder als Vorwand genommen wird. Sätze wie „Ich kann grade nicht, ich muss das Baby füttern“ oder „Wir können dort nicht hingehen, weil das Baby Ruhe braucht“ sind in dieser Situation natürlich nicht unbedingt vorteilhaft. Stattdessen sollten Eltern versuchen, alternative Optionen aufzuzeigen, um dem Erstgeborenen nicht völlig vor den Kopf zu stoßen. Etwa durch „Ich brauch nur noch fünf Minuten, dann bin ich gleich für dich da“, oder „Lass uns doch nachmittags in das Cafe gehen“. Das A und O ist es, dass sich das Erstgeborene weiterhin wichtig und geliebt fühlt, auch wenn das Neugeborene natürlich momentan viel Aufmerksamkeit benötigt. Zusätzlich wird die Verbindung beider Geschwister beflügelt werden, wenn das ältere Geschwisterchen im Umgang mit dem Neugeborenen gelobt wird.

1. Verantwortungen aufteilen

Wenn sich zwei streiten sollten Eltern nicht den typischen „Opfer-Täter“-Zuweisungen folgen, sondern beiden Kindern eine Verantwortung zuteilen. Beim nächsten Mal werden die Rollen nämlich garantiert vertauscht werden. Wenn jedoch beide Kinder wissen, dass sie gleichermaßen verantwortlich gemacht werden, wird die Sache relativ schnell vorbei sein.

Prev1 of 3