Gesundheit

Scheidungen schaden der Gesundheit

Eine Scheidung ist die Chance für ein besseres Lebenskapitel, kann jedoch mit Depressionen und Herzproblemen enden. /Bild: Fotolia
Scheidungen schaden der Gesundheit
Catharina Kaiser

Obwohl Scheidungen inzwischen alles andere als eine Seltenheit geworden sind, wird niemand diese Situation auf dieselbe Art durchleben. Auch wenn die meisten vermutlich zustimmen können, dass es sich um eine ziemlich schmerzhafte und schwierige Phase handelt, die sowohl Psyche als auch Körper auf die Probe stellt. Trotz der Flut an Aufgaben, welche eine Scheidung mit sich bringt, sollte man dennoch genau auf seinen Körper achten. Denn Studien zufolge können sich die Effekte einer Scheidungen auf vielfältige Weisen zeigen, angefangen bei der Schlafgewohnheit bis hin zur Herzgesundheit.

1. Angst & Unsicherheit

Der einstige Lebenspartner, der einem im Kampf gegen den Rest der Welt zur Seite stand ist verschwunden und man muss wieder auf eigenen Füßen stehen. Das kann einem schon einen Schrecken einjagen. Zusätzlich gibt es viele andere Veränderungen, die zunächst furchterregend sein können. Möglicherweise ist aus Geldsorgen ein Jobwechsel notwendig oder die Koordination der Kinder muss neu vereinbart werden. „In der Regel schießen Angstzustände nach einer Scheidung in den Himmel“, so Psychotherapeutin Dr. Fran Walfish. Diese Umstände und die damit einhergehende Ängstlichkeit könnte sich auch durchaus in einem kontrollierendem Verhalten manifestieren, wie das Senden unzähliger  E-Mails an den Scheidungsanwalt oder das Leeren des gemeinsamen Bankkontos, um zu versuchen, die Finanzen zu übernehmen.