5 Fehler nach dem Sex

Ratgeber für das Liebesleben gibt es viele - doch nur selten wird sich darauf konzentriert, was danach passieren sollte ! /Bild: Fotolia
5 Fehler nach dem Sex
Trixi Kouba

Ratschläge für das Liebesleben gibt es wie Sand am Meer. Es geht nicht immer nur darum was man tun kann, sondern auch was man am besten meiden sollte – vor allem wenn es darum geht, Geschlechtskrankheiten zu vermeiden. Diese Infos richten ihr Augenmerk meist auf das Vorspiel und das sexuelle Abenteuer an sich – das „Danach“ wird kaum thematisiert, obwohl es genauso wichtig für unsere sexuelle Gesundheit ist. Nimmt man seine sexuelle Gesundheit ernst, ist es wichtig seine Routine hin und wieder in Frage zu stellen. Was funktioniert? Was ist zu verbessern?

1. Kein Wasserlassen danach

Nach dem Sex kurz die Toilette aufzusuchen ist eine solide Technik Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen zu vermeiden. Der üble Auslöser für die schmerzhafte Entzündung sind zu 80 Prozent Bakterien, die sich vom Darmausgang in keimfreie Harnwege verirren. Da die Harnröhre bei Frauen im Vergleich zu Männern relativ kurz ist, trifft es vor allem meist Frauen. Wasserlassen nach dem Sex spült die Harnwege gut durch und verhindert ein Festsetzen der Keime. Es mag lästig klingen, doch es ist sehr effektiv – und ein bisschen Kuschelzeit davor is immer erlaubt!

2. Duschen verabsäumen

Nach einer athletischen Betteinlage ist es oft verlockend, sich sofort ins Land der Träume zu verabschieden oder auch nach One-Night-Stands die Flucht zu ergreifen. Doch die restliche Energie im Körper sollte für einen kurzen Trip ins Badezimmer genützt werden. Jegliche Reste von Cremen, Schweiß oder anderen Körperflüssigkeiten, mit denen die Vagina in Kontakt gekommen ist, sollte schnell verschwinden oder es kann zu Harnwegsinfektionen oder schlimmeren vaginalen Infektionen kommen.

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3. Sexspielzeug nicht reinigen

Jedes Sextoy oder anderer Gegenstand, der einem die Zeit mit dem Partner während dem Akt versüßt hat, muss nach den erotischen Stunden sofort gereinigt werden. Es ist vielleicht nicht die aufregendste Aufgabe nach einer wilden Nacht, doch noch unerotischer wird es, wenn man das Spielzeug beim nächsten Mal wieder verwenden möchte. Das Reinigen des Sexspielzeugs vor dem nächsten Schäferstündchen ist erst recht ein echter Stimmungskiller. Kein Waschen kann vaginale Infektionen oder Harnwegsinfektionen hervorrufen – und das bedeutet wiederum echten, grausamen Schmerz.

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4. Kein Test nach neuem Partner

Vor allem wenn man lieber zu anderen Verhütungsmitteln als dem Kondom greift, ist es wichtig die Vergangenheit von möglichen Geschlechtskrankheiten des frischgebackenen Partners zu kennen. Ist es dafür schon zu spät, sollte man sich auf jeden Fall selbst testen lassen um sicherzugehen, dass man sich keine Geschlechtskrankheit eingefangen hat. Dabei kann man nur gewinnen: Entweder es lässt einen den Sex entspannter genießen, oder man wird im schlimmsten Fall gleich entsprechend behandelt.

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5. Keine Verhütung

Last but not least – Niemals auf die entsprechende Verhütung vergessen! Bei Vergesslichkeit hilft es, sich den Alarm am Smartphone einzustellen, um die Pille regelmäßig zur richtigen Zeit zu nehmen. Außerdem sollte niemals vergessen werden, dass nur Kondome gegen Geschlechtskrankheiten schützen.