Gesundheit

5 Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen sollten

Ärzte stehen unter enormen Zeitdruck - darum sollten Patienten selbst an die wichtigsten Fragen denken ! /Bild: Fotolia
5 Fragen, die Sie Ihrem Arzt stellen sollten
Catharina Kaiser

Ein Termin beim Arzt kann schon mal die Nerven auf die Probe stellen. Zuerst wartet man eine gefühlte Ewigkeit, und dann dauert der Termin nur ein paar Minuten. Ärzte stehen unter enormen Zeitdruck und müssen viel zu viele Patienten einplanen. Ehe man sich versieht, ist man also wieder auf dem Heimweg und plötzlich schießt einem eine Frage nach der anderen durch den Kopf. Fragen die man eigentlich unbedingt stellen wollte, sie im Stress aber völlig vergessen hatte. Dummerweise gilt das auch für den Arzt selbst, immerhin kann er auch nicht an alles denken. So bleibt vieles, was für die Gesundheit wichtig sein könnte, unausgesprochen. Um das zu vermeiden braucht es Vorbereitung! Diese 5 Fragen sind schon mal ein guter Anfang:

1. Die Frage nach dem Gewicht

Nur weil der Arzt keinen Kommentar zum Gewicht abgibt, bedeutet das noch lange nicht, dass man aus dem Schneider ist. Im Gegenteil, es ist überraschend wie selten dieses Thema überhaupt zur Sprache kommt. Nur weil es vielleicht eine unangenehme Situation ist, kann nicht einfach darüber hinweg gesehen werden. Häufig spielt das Gewicht nämlich eine wichtige Rolle und kann Auslöser für viele gesundheitliche Probleme sein. Eine 2010 veröffentlichte Studie der STOP Obesity Alliance lieferte ein relativ schockierendes Ergebnis: Bei fast 50 % der Patienten wurde das Thema BMI schlichtweg ignoriert. Ebenso wurden 70 % der adipösen Patienten nicht auf Fettleibigkeit diagnostiziert. Doch sowohl Über- als auch Untergewicht können fatale Folgen haben. Deshalb ist es an der Zeit, die Dinge selbst anzusprechen. Sofern Sie in letzter Zeit mehr Gewicht zugenommen oder abgenommen haben als normalerweise, sollten Sie Ihren Arzt um Rat bitten. Natürlich ist es möglich, dass es stressbedingt war oder sich ein Lebensereignis auf der Waage bemerkbar macht. Um Rat zu bitten ist allerdings niemals verkehrt!