Gesundheit

5 hilfreiche Tipps gegen Panikattacken

Meditation und Atemübungen können Panikattacken vorbeugen. /Bild: Fotolia
5 hilfreiche Tipps gegen Panikattacken
Alessa Hachmeister

Einige Menschen leiden regelmäßig an Panikattacken und Angstzuständen. Ein Umstand, der für die meisten Betroffenen selbstverständlich ziemlich belastend ist. In den meisten Fällen wissen sie außerdem leider nicht wirklich, was sie gegen die enorme Angst tun sollen und lassen die Attacke einfach so gut es geht über sich ergehen, bis sie sich wieder besser fühlen. Tatsächlich gibt es einige gute Tipps und Tricks, die gegen Panik und Angst helfen können und sogar präventiv wirken, sodass solch ein Zustand gar nicht erst entstehen muss.

1. Tief durchatmen

Der Auslöser für viele Angstmomente ist laut Experten ganz klar Stress. Wer sich belastet und ausgebrannt fühlt, der verfällt schnell in einen panischen Zustand, aus dem er nur schwer wieder herauskommt. Was effektiv helfen kann ist das entspannte und tiefe Atmen. Es klingt banal, hilft jedoch wirklich! In stressigen und hektischen Momenten sollten Betroffene sich einen Moment Zeit nehmen und bewusst ein- und ausatmen. Das kann wahre Wunder helfen.

2. Tapetenwechsel

Wer bemerkt, dass sich eine Panikattacke anbahnt, der sollte so schnell wie möglich sein Umfeld verändern und einen Tapetenwechsel in Betracht ziehen. Damit ist selbstverständlich kein mehrwöchiger Urlaub oder eine Reise in ein exotisches Land gemeint. Ein kleiner Tagesausflug mit guten Freunden oder auch nur ein Spaziergang durch die Natur können den Körper und den Geist schnell wieder erholen. Wer sich im Job unter Druck gesetzt fühlt, der sollte fünf Minuten lang vor die Tür gehen und sich einen Moment die Beine vertreten. Das macht den Kopf frei.

3. Meditation

Bei der Meditation handelt es sich nicht nur um eine beliebte Trendsportart. Wer regelmäßig meditiert, der kann seinem Körper dabei viel Ruhe und Entspannung geben und somit auch Panikattacken vorbeugen. Das beweisen sogar Studien. Meditationen helfen effektiv und bewiesenermaßen dabei, seine eigene Mitte zu finden, sich weniger stressen zu lassen und schneller zur Ruhe zu kommen. Wer also öfter mal in Panik verfällt, der sollte dieses Hobby definitiv mal in Erwägung ziehen und ausprobieren.

4. Weniger Koffein

Kaffee-Liebhaber müssen stark sein: Wer sich gestresst fühlt, schnell in Panik verfällt und schon mal Angstattacken hatte, der sollte zuerst seinen Koffeinkonsum herunterschrauben. Cola, Kaffee und Co. sind also tabu. Koffein putscht uns nämlich auf und kann Panik und Angst verstärken. Außerdem macht es sensible Menschen hektisch und nervös. Eine bessere Alternative sind in jedem Fall Tee und Wasser.

5. Sich mit den eigenen Gedanken auseinandersetzen

Besonders hilfreich ist es, sich mit seinen eigenen Gedanken auseinanderzusetzen. Wer an Angst und Panik leidet, dem schwirren eine Menge Gedanken im Kopf herum, die diese Gefühle auslösen können. Sie fühlen sich gestresst und hektisch, bis sie irgendwann zusammenbrechen. Um Struktur in dieses Gedankenchaos zu bringen, hilft es schon, Listen zu schreiben und Tagebuch zu führen. Es vermittelt das Gefühl alle Dinge im Griff zu haben und schafft mehr Ordnung.