5 Mittel gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Medikamentöse Therapien gibt es nicht - doch diese Tipps helfen ! /Bild: Fotolia
5 Mittel gegen Übelkeit in der Schwangerschaft
Trixi Kouba

Übelkeit und Erbrechen betrifft die Mehrheit aller schwangeren Frauen im ersten Drittel der Schwangerschaft. Grund dafür sind eine Veränderung des Hormonhaushalts durch ein Ansteigen des Schwangerschaftshormons, eine Umstellung der Verdauung und die Aufregung einer neuen Schwangerschaft. Gerüche, die zuvor vielleicht immer angenehm empfunden wurden, stinken plötzlich furchtbar. Wer sich deshalb schon mal spontan in der Öffentlichkeit übergeben hat, wird die Hormone wahrscheinlich verfluchen. Dabei sind sie sogar Grund zur Freude: Experten konnten im letzten Jahr zeigen, dass Schwangere mit starker Übelkeit und Erbrechen seltener Fehlgeburten erleiden.

Trotzdem muss man das erste Drittel der Schwangerschaft nicht ohne Hilfsmittel durchstehen – auch wenn es keine medikamentöse Therapie gegen Morgenübelkeit gibt. Aus Angst vor möglichen negativen Einflüssen auf das Baby werden kaum Forschungen dazu betrieben. Zudem reagiert jede Frau auf bestimmte Substanzen in der Schwangerschaft anders. Hier sind einige Tipps und Hausmittel, die meist gegen Brechreiz helfen:

1. Vitamin B6

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Studien zeigten, dass Vitamin B6-Präparate den Grad der Morgenübelkeit und des Erbrechens nach vier Tagen bis einer Woche reduzieren kann. Interessanterweise weisen Schwangere, die mit Übelkeit zu kämpfen haben, einen deutlich niedrigeren Vitamin-B6-Spiegel auf als Frauen, die symptomlos durch das erste Drittel gehen. Frauen, die vor der Schwangerschaft mit der Pille verhüteten, weisen eher einen Vitamin B6-Mangel auf. Vitamin B6 ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Auf natürliche Weise kommt es in besonders hohen Mengen in Fleisch, Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse, Fisch und Milchprodukten vor.