Gesundheit

5 Schlafgewohnheiten, die auf Angstzustände hinweisen

Oft erkennen Betroffene gar nicht, dass sie unter zu behandelnden Angstzuständen leiden. /Bild: Fotolia
5 Schlafgewohnheiten, die auf Angstzustände hinweisen
Alessa Hachmeister

Einige Menschen leiden an krankhaften Angstzuständen und Panikattacken. Dies ist ein weit verbreitetes Phänomen, das allerdings von vielen Betroffenen gar nicht als solches erkannt beziehungsweise diagnostiziert wird. Da Angstzustände aber professionell behandelt werden müssen, sollten gewisse Anzeichen und Warnhinweise bekannt sein. Hier einige Schlafgewohnheiten, die auf Angstzustände hinweisen können.

1. Den Wecker kontrollieren

Laut Umfragen wacht der durchschnittliche Mensch in der Regel um sechs Uhr am Morgen auf. Meistens natürlich, um zur Arbeit zu gehen und genau aus diesem Grund stellen sich viele Leute überhaupt erst einen Wecker. Schließlich wollen sie nicht verschlafen. Wer allerdings vor dem Schlafen noch mehrere Male den Wecker kontrollieren muss und immer wieder schaut, ob die richtige Zeit eingestellt ist, entwickelt möglicherweise eine Zwangsstörung, welche Angstzustände bedeuten kann.

2. Zu strenge Routinen

Wer am Abend Routinen befolgt, macht schon viele Dinge richtig. Schließlich sind wir Menschen Gewohnheitstiere: Es fällt uns beispielsweise leichter schnell einzuschlafen, wenn wir gewisse Dinge jeden Abend tun. Wer allerdings bemerkt, dass diese Abfolge zu einem Zwang wird, dem er sich nicht mehr widersetzten kann, leidet möglicherweise unter Panik und Angstzuständen.

3. Die Technik ist dabei

Wir Menschen verbringen im Schnitt laut Studien mehr als vier Stunden pro Tag aktiv an unserem Handy. Grund genug also, das Smartphone wenigstens am Abend mal zur Seite zu legen. Menschen, die allerdings unter Angstzuständen leiden, verspüren eine enorme Panik davor, nicht erreichbar zu sein oder etwas Wichtiges zu verpassen. Selbst vor dem Schlafen können sie ihr Handy nicht zur Seite legen.

4. Exzessive Körperpflege

Eine ausreichende Pflege des eigenen Körpers ist wichtig und sollte von jedem Menschen angestrebt werden. Nicht nur ist es angenehm, gepflegt auszusehen, auch gesundheitlich und hygienisch sollten wir alle auf eine gewisse Körperpflege nicht verzichten. Wer vor dem Schlafen allerdings exzessiv viel Zeit damit verbringt, sich zu duschen, die Haare zu kämmen oder sich einzucremen, leidet möglicherweise an Angstzuständen, die behandelt werden sollten.

5. Den Tag reflektieren


An sich ist es eine gute Gewohnheit, am Abend noch einmal darüber nachzudenken, was am Tag passiert ist und alle Geschehnisse Revue passieren zu lassen. Das kann beruhigend und entspannend wirken. Ganz anders ist es allerdings, wenn wir uns auf zentrale Dinge fokussieren, die uns am Tag passiert sind und diese Szenen immer wieder in unserem Kopf abspielen. Vermutlich sogar, weil wir uns in diesem Moment unwohl gefühlt oder falsch verhalten haben. Dies löst allerdings nur Unzufriedenheit aus, macht uns panisch und führt zu einer krankhaften Angst. Schluss also mit den Gedankenspiralen, denn sie tun uns nicht gut!

Gesundheit