Ernährung

5 Situationen, in denen Wasser trinken NICHT gesund ist

Zu viel ist nicht automatisch besser - das gilt manchmal auch fürs Wasser trinken ! /Bild: Fotolia
5 Situationen, in denen Wasser trinken NICHT gesund ist
Catharina Kaiser

Wasser ist der Ursprung des Lebens – ergo ist Wasser trinken immer eine gute Idee. Zwischen 1,5 und 2 Liter pro Tag lautet die empfohlene Menge um Körper und Geist gesund zu trinken. Allerdings gibt es ein paar Momente in denen es tatsächlich ratsam wäre, etwas weniger Wasser in sich hineinzuschütten. Denn wie bei so vielen Dingen im Leben gilt auch beim Wasser trinken: Zu viel ist nicht automatisch besser!

1. Wenn das Fass voll ist

Es ist zwar unglaublich selten, doch es ist möglich zu große Mengen Wasser zu trinken und somit die Gesundheit in Gefahr zu bringen. Ab einer gewissen Menge wird das Gleichgewicht des Körpers gestört und zu viel Salz ausgeschwemmt. In der Medizin spricht man dann von einer so genannten Hyponatriämie. Ein Zustand der vor allem bei Extremsportlern wie Marathonläufern vorkommt. Da sie dazu neigen während des gesamten Laufes immer wieder kleine Mengen Wasser zu trinken, schwemmen sie systematisch wichtiges Natrium aus dem Körper. Häufig macht sich das anschließend durch Übelkeit, Erbrechen oder Krampfanfälle bemerkbar. In besonders schlimmen Fällen kann es sogar tödlich enden. „Eine Hyponatriämie kann jedoch auch durch bestimmte Leber-, Nieren-, oder Herzproblemen, sowie durch bestimmte Medikamente wie Antidepressiva und Schmerzmittel verursacht werden“, so die integrative Ärztin Dr. Taz Bhatia.