Gesundheit

5 Tipps zum Schutz vor kardiovaskulären Erkrankungen

Es gibt einige simple Möglichkeiten sich vor kardiovaskulären Erkrankungen zu schützen. /Bild:Fotolia
5 Tipps zum Schutz vor kardiovaskulären Erkrankungen
Julia Haberl
Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, periphere arterielle Verschlusskrankheit und koronare Herzkrankheit – Diese 5 Krankheitsbilder werden zu den kardiovaskulären Erkrankungen gezählt. Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems sind nach wie vor Todesursache Nummer 1 in Österreich. Aufgrund der Veränderung des Lebensstils ist die Prävalenz für solche Krankheiten in den letzten Jahren rasant angestiegen. Nun herrscht Handlungsbedarf. Wie können wir mit einigen einfachen Tipps im Alltag versuchen, das Risiko für solche Erkrankungen zu minimieren und die Entstehung dieser vorzubeugen? Wir haben hier ein paar einfache Tipps für den Alltag zusammengefasst.

1. Auf die richtige Ernährung achten

Um die Gefäße vor Ablagerungen zu schützen, spielt die richtige Ernährung eine wichtige Rolle. Es soll auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche und möglichst fettarme Kost geachtet werden. Der Fleischkonsum sollte reduziert werden und tierisches Fett nur in Maßen genossen werden. Obst und Gemüse enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe, die positive Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. Ausreichend Wasser zu trinken ist auch wichtig, um den Körper gesund zu halten. Mit regionalen, saisonalen und frisch zubereiteten Lebensmittel kann Salz eingespart werden. Omega-3 Fettsäuren tragen zum Schutz von kardiovaskulären Erkrankungen bei. Sie sind in Kaltwasserfischen, wie Sardellen, Heringe und Lachs enthalten.

2. Cardio-Fitness betreiben

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Unter Cardio-Fitness versteht man Fitness, die das Herz und die Gefäße betreffen. Es wird oft auch als als Herz-Kreislauf-Training oder Ausdauertraining definiert. Dazu zählen Belastungssportarten über einen längeren Zeitraum. Zum Beispiel Laufen, Rad fahren, Schwimmen und Walken. Dieses Training führt zur gesteigerten Verbrennung von Kalorien, Verminderung des Blutdrucks, Steigerung des Atemvolumens, Förderung der Ausdauer und auch Steigerung des Selbstbewusstseins.

3. Alkohol und Nikotin meiden

Diese beiden Suchtmittel haben Einfluss auf den Blutdruck und auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Alkohol wirkt unter anderem als Zellgift und enthält viele Kalorien. Beim regelmäßigem Konsum kann es deshalb zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen kommen. In einer Zigarette sind 400 Giftstoffe enthalten, viele davon sind krebserregend. Beide Stoffe tragen zur Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen bei.

4. Stressbewältigung

Chronischer Stress wird oft mit Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems in Verbindung gebracht. Deshalb sollte dieser vermieden werden und man sollte lernen, mit einer gewissen Menge an Stress umzugehen. Mithilfe von „Work-Life Balance“ sollten Prioritäten, sowohl im Berufsleben, als auch im Privatleben gesetzt werden. Es darf also auch in der Arbeit zurückgesteckt werden, um mehr Freizeit für Freunde und Familie einzuräumen. Gewisse Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation können positiv zur Stressbewältigung beitragen.

5. Kontrolluntersuchungen beim Arzt machen

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Vor allem bei genetischer Veranlagung und speziellen Vorerkrankungen sind Routineuntersuchungen beim Arzt äußerst notwendig. Solche Untersuchungen beinhalten meist Berechnung des Body Mass Index, Blutdruckmessungen und Bestimmung des Cholesteringehaltes im Blut. Wenn schon Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und stark erhöhter Cholesterinspiegel vorliegen, sollten diese unbedingt entsprechend von einem Arzt behandelt werden.