Partnerschaft

5 wissenswerte Fakten über die Spirale

Die Spirale zählt zu den sichersten Verhütungsmitteln. /Bild: Fotolia
5 wissenswerte Fakten über die Spirale
Alessa Hachmeister

Frauen und Männer, die sexuell aktiv sind, sollten sich selbstverständlich über mögliche Verhütungsmethoden informieren. Vor allem natürlich, wenn eine Schwangerschaft verhindert werden soll. Die wohl gängigste Methode ist hierbei vor allem die Einnahme der Antibabypille oder die Verwendung eines Kondoms. Eine immer beliebter werdende Art der Verhütung ist aber auch die sogenannte Spirale, die es als Variante aus Kupfer und mit Hormonen gibt. Hier einige wissenswerte Fakten:

1. Sicher und langanhaltend

Bei der Spirale handelt es sich um eine sichere Methode der Verhütung. Frauen die eine Spirale tragen, können also davon ausgehen, dass sie nicht schwanger werden. Ausnahmen gibt es zwar immer, in der Regel ist die Spirale jedoch sehr effektiv, wissen Experten. Studien zeigen, dass nur ein Prozent der Verwenderinnen trotz der Spirale schwanger werden. Hierbei handelt es sich um einen sehr guten Schnitt. Außerdem kann sie mehrere Jahre im Körper getragen werden. Sie wird direkt in der Gebärmutter angebracht und muss dann lange Zeit nicht erneuert werden.

2. Hormone: Ja oder nein?

Wie bereits erwähnt gibt es Spiralen, die Hormone enthalten oder aus Kupfer gefertigt sind. Frauen können sich also entscheiden, welche Art sie tragen möchten. Wer bereits hormonell verhütet hat und Probleme damit hatte, kann die Kupferspirale tragen, die bis zu zwölf Jahre im Körper bleiben kann. Wer keine Schwierigkeiten mit Hormonen hat, kann sich für die Hormonspirale entscheiden.

3. Schwierigkeiten mit der Periode

Leider gibt es auch bei der Spirale einige negative Effekte. Frauen, die die Kupferspirale tragen, neigen dazu, ihre Periode länger und stärker zu bekommen als normalerweise. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Nutzerinnen, bei denen die Periode komplett ausbleibt.

4. Verschiedene Größen und Formen

Die Spirale kommt in verschiedenen Formen und auch Größen. So kann eine Spirale eine T-Form haben oder als ein kleines Kettchen in der Gebärmutter befestigt werden. Welche Form und Größe zu welcher Frau passt, das muss ein Frauenarzt entscheiden. Schließlich sind weibliche Körper unterschiedlich aufgebaut und zu jeder Frau passt eine andere Spirale.

5. Unterschiedliche Reaktionen

Vor allem kurz nach dem Einsetzten einer Spirale kommt es zu unterschiedlichen Reaktionen bei Frauen. Einige haben enorme Schmerzen im Unterleib, andere wiederum spüren überhaupt nichts. Manche Frauen haben allergische Reaktionen oder plötzlich eintretende Vaginalblutungen. Ganz egal, was nach dem Eingriff passiert: Sollten sich Patientinnen unwohl fühlen, Schmerzen oder sonstige Beschwerden haben, sollten sie sich immer ohne zu zögern an einen Gynäkologen wenden.

Partnerschaft