Erziehung

6 Dinge, die man niemals vor seinen Kindern tun sollte

Es gibt bestimmte Dinge, die Erwachsene niemals vor ihren Kleinen tun sollten/ Bild: Fotolia
6 Dinge, die man niemals vor seinen Kindern tun sollte
Paulin Klärner, BA

Es gibt einige klare Regeln und zahlreiche praktische Tipps, mit denen die Kindererziehung besser gelingt. Hierbei kann es auch hilfreich sein, über Dinge, die man NICHT vor den Kleinen machen sollte, zu sprechen. Wir haben die Top 6 No Go’s zusammengefasst.

1. Ständig vor den Kindern streiten

Selbst wenn man glaubt, kleine Kinder verstehen sowieso noch nicht, über was die Großen gerade streiten – die aggressive Stimmung und die schlechte Energie kommt sehr wohl bei ihnen an und kann ihre Verhaltensweisen nachhaltig prägen. Deshalb sollte man als Eltern immer darauf achten, Konflikte nicht vor den Kleinen auszutragen, sondern ihnen stets das Gefühl zu geben, dass sie sich im Familiengefüge in einem sicheren, stabilen Umfeld befinden.

2. Immer das Smartphone in der Hand haben

Natürlich lässt es sich nicht ganz vermeiden, das Smartphone immer wieder auch vor den Kleinen zu benutzen. Trotzdem: Bewusst darauf zu achten, Kinder so Bildschirm-frei wie möglich großzuziehen zahlt sich aus. Einer Studie zufolge wirkt sich die Smartphone-Zeit von Heranwachsenden nachweislich auf ihre kognitive Entwicklung aus. Und wenn die Großen nicht ständig am Handy hängen, bekommen die Kleinen auch gar nicht erst das Bedürfnis danach.

3. Angst übertragen

Das Verhalten der Eltern überträgt sich meist automatisch auf das der Kinder. Sind Mama oder Papa überängstlich und lassen ihren Nachwuchs aus Sorge keine 3 Minuten alleine am Spielplatz spielen oder bei anderen Kindern übernachten, wird sich diese Angst und Unsicherheit auch auf die Persönlichkeit des Kindes auswirken.

4. Stress übertragen

Gestresste Eltern haben oft „hyperaktive“ Kinder? Das ist laut Psychologen kein Zufall. Genauso wie bei übertriebener Angst und anderen zu stark ausgeprägten Emotionen wirkt sich auch elterlicher Stress auf die kindliche Seele aus. So bekommen Kinder in solchen Situationen nicht selten das Gefühl, sich auffällig verhalten zu müssen, um von Mama und Papa wahrgenommen werden. Davon abgesehen ist Stress-Reduktion auch für das Seelenwohl der Eltern ein wichtiger Punkt.

5. Hastig und unaufmerksam essen

Wie kleine Kinder essen lernen, kann sich auch auf ihr erwachsenes Essverhalten auswirken. Essen die Eltern immer hastig und machen nebenbei ständig 100 andere Dinge, lernen Kinder nicht, sich beim Essen auf das Hier und Jetzt, also Schmecken, Kauen, Schlucken etc. zu konzentrieren. Solche Verhaltensmuster werden später außerdem besonders schwer wieder ab-trainiert.

6. Ein Couchpotato-Dasein fristen

Faule, unsportliche Eltern hemmen die Entwicklung ihrer Kinder. Couchpotatos, die ihre Freizeit am liebsten vor dem Fernseher am Sofa verbringen, sollten spätestens beim Kinderkriegen einen aktiveren Lebensstil in Erwägung ziehen. Natur und Bewegung sind zentral für eine gute kognitive und körperliche Entwicklung von Kindern. Eine Studie zeigt außerdem, dass Kinder, die viel im Grünen spielen, ein geringeres Risiko haben, später an Depressionen zu erkranken. Deshalb: Kinder UND Eltern raus in die Natur!