Gesundheit

9 Tipps für Morgenmuffel: So startest du fit und glücklich in den Tag

Ein erfolgreicher Tag beginnt mit einem guten Morgen./ Bild: Fotolia
9 Tipps für Morgenmuffel: So startest du fit und glücklich in den Tag
Paulin Klärner

Nur wenige glückliche Menschen sind von Natur aus mit der Fähigkeit gesegnet, morgens munter, ausgeruht und zufrieden aufzustehen. Wir Morgenmuffel, das komplette Gegenteil dieser berühmt berüchtigten Frühaufsteher, müssen uns Tag für Tag mühsam aus dem Bett quälen und brauchen erstmal 5 Tassen Kaffee, 2 Stunden Gewöhnungszeit und 4 kleine Nervenzusammenbrüche, bevor der Tag so richtig beginnen kann. Wir glauben, das geht auch anders und haben uns deshalb 9 kleine Alltags-Tipps überlegt, mit denen du fitter und glücklicher in den Tag startest.

1. Was du heute kannst besorgen…

Vorbereitung

Wer schon am Vorabend dafür sorgt, dass für den nächsten Morgen alles bereit liegt, spart sich in der Früh unnötigen Stress. Die Zutaten fürs Frühstück sind angerichtet, das Outfit liegt fertig auf dem Tisch, die Tasche ist gepackt und die Jause für die Kids vorbereitet – für einen guten Start in den Tag gilt: Vorbereitung ist alles!

2. Sinnvolle Körperpflege

Muss man sich wirklich jeden Morgen duschen und vielleicht sogar noch die Haare waschen? Wer die Körperhygiene am Vorabend erledigt, spart sich viel Zeit, kann locker eine halbe Stunde länger schlafen und trotzdem mit frisch gewaschener, duftender Mähne in den Tag starten. PS: Zu häufiges Duschen und Waschen tut außerdem weder Haut, Haar, Umwelt, noch Geldbörserl gut.

3. Guten Morgen, lieber Darm!

Frühstück

Morgens ein Tässchen Tee und eine Schüssel Haferbrei mit Banane, Apfel oder Erdbeeren und Honig-Topping – klingt das nicht wunderbar? Genauso sieht das auch unser Darm, der Sitz unseres Immunsystems, der uns als Dank für die wichtigste Mahlzeit des Tages mit einer ordentlichen Portion Energie und guter Laune versorgt.

4. Die richtige Abendbeschäftigung

Wie wir wohl mittlerweile alle wissen, gibt es keinen größeren Feind für einen guten Schlaf als den grellen Bildschirm. Ob Fernseher, Laptop oder Handy – die aggressive Bestrahlung und hektische Reizüberflutung verlangt unserem Gehirn, das nachts eigentlich jede Menge zu verarbeiten hätte, ganz schön viel ab. Statt also bis Halleluja vor dem Bildschirm zu hängen und am nächsten Tag vollkommen paralysiert aufzuwachen, ist es ratsam, sich wieder mal ein gutes Buch zu schnappen, noch ein wenig mit dem Liebsten zu plaudern oder sich etwas anzuhören – beispielsweise Podcasts, Radiosendungen oder Hörbucher.

5. Sex am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Wer sich glücklich schätzen darf, sein Schatzi morgens neben sich liegen zu haben, kann diese wunderbare Fügung des Schicksals ja hier und da in den Tagesstart miteinbeziehen. Was gibt es schließlich schöneres, als den Tag mit Zärtlichkeiten und einer ordentlichen Portion Glückshormonen zu starten?

6. Entschleunigt wach werden

mornings

Wir alle kennen es: Erstmal schalten wir den Wecker am Handy ab und schon gehts weiter mit Facebook, Instagram und Co. Das ist keine gute Angewohnheit, um erfolgreich und glücklich in den Tag zu starten. Denn ganz ehrlich – was wird über Nacht schon Weltbewegendes passiert sein? Also besser mal durchatmen, die Nacht mit all ihren Träumen Revue passieren lassen, überlegen, was im Laufe des Tages so alles ansteht und sich dann ganz entspannt erheben.

7. Morning-Soundtrack

Jeder Mensch hat doch diesen einen Song oder Artist, der ihn aus der Reserve lockt und sofort für gute Laune sorgt – das ist genau die Form der Beschallung, mit der man in den Tag starten sollte.

8. Zeit lassen

good morning!

Ja, manchmal ist die halbe Stunde mehr oder weniger Schlaf essenziell. Meistens haben wir aber mehr davon, wenn wir früher aufstehen und uns morgens so richtig schön Zeit lassen können. Die Zeitung lesen, ein ausgiebiges Frühstück genießen, mit dem Liebsten kuscheln – wer mehr Zeit hat, startet entspannter und folglich auch glücklicher in den Tag.

9. Raus aus der Hütte!

Wer nach dem Aufstehen nicht die Wohnung verlassen und in die Arbeit, auf die Uni oder mit den Kleinen zum Kindergarten oder in die Schule muss, sollte trotzdem als Start in den Tag erstmal an die frische Luft. Unsere Sinne gewöhnen sich als Tageslicht, unser Organismus wird durch die Bewegung angekurbelt und unser Gehirn schaltet auf „aktiv“. Selbst wenn es nur ein 15-Minuten-Spaziergang ist – am Morgen erstmal hinaus zu gehen, hilft beim Wachwerden und tut Körper und Seele gut.