Gesundheit

Untertemperatur: Häufige Ursachen und Risiken

Neben äußeren Umweltfaktoren wie Kälteexposition können auch innere Faktoren wie eine Schilddrüsenunterfunktion zu einer Untertemperatur führen. /Bild: Fotolia
Untertemperatur: Häufige Ursachen und Risiken
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Die normale Körpertemperatur des Menschen beträgt etwa 37 Grad Celsius und unterliegt im Verlauf des Tages natürlichen Schwankungen. Vor allem Frauen im gebärfähigen Alter weisen zyklusbedingte Schwankungen auf. In den meisten Fällen führt erhöhte Temperatur beziehungsweise Fieber im Rahmen von Infektionskrankheiten zur Beunruhigung. Doch ebenso kann Untertemperatur ein Anzeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt. Hier findet ihr die gängigsten Ursachen für eine erniedrigte Körpertemperatur:

1. Unterkühlung durch äußere Einflüsse

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Die Unterkühlung lässt sich als eine zunächst banal erscheinende Ursache für Untertemperatur definieren: Bei dieser sinkt die normale Körpertemperatur auf unter 35 Grad Celsius. Dabei muss die Umgebungstemperatur zwar nicht außergewöhnlich tief sein, wie etwa bei winterlichen Temperaturen. Dennoch gilt Kälte und unzureichender Wärmeschutz durch geeignete Bekleidung als Hauptursache für Unterkühlung, wobei vor allem Wind und Nässe schnell zu dieser führen können.

Erste Anzeichen für eine Unterkühlung sind neben starkem Frösteln und Zittern auch Kreislaufprobleme, mitunter verursacht durch eine Verlangsamung der Herzfrequenz und des Herzschlags. Weitere Anzeichen können Verwirrtheit bis zum völligen Verlust des Bewusstseins sein. Neben der Körpermasse beeinflussen auch der allgemeine Gesundheitszustand sowie das Alter die Gefahr einer Unterkühlung. Vor allem der Fett- und Muskelanteil nimmt einen entscheidenden Einfluss auf die Erhaltung einer normalen Körpertemperatur. Vor allem bei Säuglingen und älteren Menschen ist die Gefahr einer Unterkühlung erhöht.

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