Alles was Sie über Zysten in den Brüsten wissen müssen

Eine regelmäßige Selbstuntersuchung ist das A und O ! /Bild: Fotolia
Alles was Sie über Zysten in den Brüsten wissen müssen
Melanie Payerl

Ein Albtraum für jede Frau sind Knötchen in der Brust. Dabei bedeutet ein Knoten nicht immer, dass es sich um Brustkrebs handelt. Nichtsdestotrotz reagieren viele Frauen sehr erschrocken, um nicht zu sagen ängstlich, wenn Sie beim Abtasten der Brust Schwellungen oder harte Knötchen entdecken. In jedem Fall sollten ungewöhnliche Veränderungen an den Brüsten immer vom Arzt abgeklärt werden. Nicht zwingend muss ein Tumor dahinter stecken, manchmal sind die Ursachen auch recht harmlos.

Doktor

Was sind Zysten und woraus bestehen diese ?

Brüste bestehen aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe, in jeder dieser drei Gewebsarten können Veränderungen auftreten, wie etwa Zysten. Eine Zyste ist ein von einer Kapsel umgebenes Geschwulst mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt. Zysten können sowohl gut- als auch bösartige Veränderungen sein, um das feststellen zu können sind allerdings ärztliche Untersuchungen nötig. Zysten in der Brust können zudem vereinzelt, aber auch gehäuft auftreten und auch von allein wieder verschwinden.

Warum entstehen Zysten ?

Wie so häufig sind die Ursachen bei der Bildung von Zysten nicht immer eindeutig, sondern sehr unterschiedlich. Eine Ursache kann beispielsweise ein verstopfter Ausfuhrgang von den Drüsenlappen sein. Brustzysten können aauch angeboren sein. Häufig treten Zysten während beziehungsweise nach den Wechseljahren auf. Was aber nicht bedeutet, dass junge Frauen keine Zysten bekommen können.

Behandlungsmöglichkeiten einer Zyste

So lange die Brustzysten keine Beschwerden machen und sehr klein sind, müssen diese nicht operativ entfernt werden, dennoch sollten auch kleine Zysten vierteljährlich mittels Ultraschall vom Arzt untersucht werden. Größere Zysten werden vom Arzt punktiert, dabei wird die Flüssigkeit der Zyste mit einer dünnen Nadel abgesaugt.

Abtasten der Brüste als Vorsorge

Bei der Selbstuntersuchung kann jede Frau ihren eigenen Busen abtasten und mögliche Veränderungen in der Brust aufspüren. Dabei stellt man sich nackt vor den Spiegel und achtet auf Form-, Größen-, oder Hautveränderungen. Wer optische Veränderungen der Haut oder der  Brustwarzen in Form von Rötungen, Schwellungen oder Wölbungen beobachtet, sollte diese Anzeichen längerfristig beobachten. Anschließend werden die Brüste von oben nach unten mit den Fingern abgetastet. Im nächsten Schritt wird das Abtastprogramm im Liegen wiederholt, so können etwaige Veränderungen an den unteren Brustpartien leichter abgetastet werden. Jede Frau sollte ihre Brüste mindestens einmal im Monat ganz in Ruhe abtasten. Die Untersuchung der Brüste sollte jedem Monat zum selben Zeitpunkt stattfinden, zum Beispiel am 5. Zyklustag.