Bewegung

Bereits 20 Minuten im Grünen senken das Stresslevel nachweislich

Eine weitere Studie bestätigt die zahlreichen positiven Auswirkungen der Natur auf Körper und Seele/ Bild: Fotolia
Bereits 20 Minuten im Grünen senken das Stresslevel nachweislich
Paulin Klärner, BA

Dass Bewegung im Grünen glücklich macht, entspannt und entschleunigt ist wohl nichts Neues. Und auch dass Aktivitäten in der Natur das Stresslevel nachweislich senken ist längst bekannt. Forscher der University of Michigan wollten es noch genauer wissen und haben sich in ihrer aktuellen Studie damit auseinandergesetzt, wie viel Zeit man exakt in der Natur verbringen muss, damit sich ihre heilenden Kräfte für Körper und Seele entfalten können. „Bislang war (…) unklar, wie lange und wie oft man in die Natur gehen sollte und auch, welche Art von Naturerfahrung uns nützt.“ erklärt die Leiterin der Studie, Ökologin MaryCarol.

Raus ins Grüne!

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Im Rahmen des Experiments mussten 36 ProbandInnen mindestens 3 Mal pro Woche 10 Minuten oder länger im Grünen verbringen (sitzend, gehend, stehend, egal zu welcher Tageszeit – Hauptsache Natur). Vor, während und nach dem Experiment wurden die Cortisolwerte mittels Speichelprobe überprüft. Während des Aufenthalts im Grünen galten jedoch strenge Regeln: Kein Smartphone, keine sportlichen Übungen und kein Lesen.

Bereits 20 Minuten im Grünen senken das Stresslevel

Die Ergebnisse der Studie, die im „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht wurde: Bereits 20 Minuten in der Natur senken das Stresslevel. Demnach werde in dieser Zeitspanne der Spiegel des Stresshormons Cortisol im Körper bereits nachweislich gesenkt. Am stärksten sank jener laut Studie nach ca 20-30 Minuten im Grünen.

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Die vielen positiven Effekte der Natur auf Körper und Seele wurden bereits in zahlreichen Studien untersucht und bestätigt. So zeigt etwa eine dänische Studie, dass Kinder, die umringt von Natur aufwachsen und viel Zeit im Grünen verbringen, im Erwachsenenalter seltener an Depressionen erkranken.