Leben

Beziehung: 7-Punkte-Notfallplan für dein eingeschlafenes Sexleben

Wenn zwischen den Laken nichts mehr so läuft, wie es laufen soll, wird es Zeit, etwas zu ändern./ Bild: Fotolia
Beziehung: 7-Punkte-Notfallplan für dein eingeschlafenes Sexleben
Paulin Klärner

Wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her… oder so ähnlich. Der Meinung sind wir auch wenn es um eine Sex-Flaute in der Beziehung geht. Und die kann die verschiedensten Formen annehmen: Ob man selten bis überhaupt keinen Sex mehr hat, die Leidenschaft und Lust währenddessen einfach zu wünschen übrig lässt, oder man sich sogar schon fragt, ob das jemals wieder so wird, wie es einmal war. Wir haben 10 kleine Tipps, um dieser unbefriedigenden Phase zu entkommen.

1. Beziehungs-Probleme angehen

Meistens steckt hinter einem unbefriedigenden Sexleben mehr als nur die von einen Moment auf den anderen verloren gegangene Lust. Liegen ungelöste Konflikte in der Luft, kann sich das ordentlich auf die Libido auswirken. Deshalb: Aussprechen statt Totschweigen!

2. Aus der Routine ausbrechen

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Ein, zwei Nächte in Form eines Mini-Urlaubs woanders zu verbringen, gemeinsam auf ein paar Drinks zu gehen, ein Konzert zu besuchen, Dinge zu tun, die man früher gerne gemeinsam getan hat – wenn man in der gemeinsamen Freizeit aus dem Alltag ausbricht, kann sich diese Spontanität auch positiv auf das Sexleben auswirken.

3. Nachfragen

tell me

Gibt es einen Grund, warum du keine Lust mehr hast?“, „Möchtest du mal etwas Neues ausprobieren?“, „Gibt es etwas, das du besonders gerne hast?“, „Weißt du, was ich mir wünschen würde…?“. Offen über das gemeinsame Sexleben, Wünsche, Fantasien und auch Probleme zu sprechen, kann viel Druck und aufgestaute Frustration aus der Sache nehmen.

4. Überraschung!

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Bevor es zu einer unangenehmen Situation kommt, in der einer von beiden zu müde ist, der andere noch will, dann aber doch nicht mehr, weil „jetzt ist der Moment vorbei“ und so weiter und so fort, kann man die Sache auch ganz streng selbst in die Hand nehmen und den Partner einfach mal überraschen. Eine heiße Überraschung (welcher Form auch immer) mit der er oder sie niemals gerechnet hätte, wird bestimmt wieder frischen Wind ins Schlafzimmer bringen.

5. Sich überwinden

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Ganz nach dem Motto „Fake it till you make it“ kann es in einer sexlosen Phase helfen, den ersten Schritt zu machen und sich dem Partner – auch wenn die Lust (noch) nicht wirklich vorhanden ist – wieder zu nähern. Vielleicht hat man die Blockade im Kopf ja überschätzt und alles was es gebraucht hat, war eine neuerliche, liebevolle Annäherung.

6. Würze ins Sexleben bringen

kinky

Dinge in Erwägung zu ziehen, über die man vorher noch nie wirklich nachgedacht hat, kann während einer Sex-Flaute ebenso sehr hilfreich sein. Gemeinsam Schmuddelfilme schauen, sich ein paar Sextoys zulegen, verrückte Orte ausprobieren – wenn es um Sex geht, sind die Möglichkeiten nach oben offen.

7. Sex-Dates vereinbaren

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Klingt unglaublich unsexy, funktioniert aber. Gerade wenn man einen stressigen Alltag lebt, Kinder hat und einfach jeder Abend verplant zu sein scheint, kann es hilfreich sein, sich Dates zu vereinbaren. Aber bitte keinen lieblosen „Mittwoch, 20:15-20:30 Sex“-Eintrag im Kalender – hierbei kann man sich schon etwas Mühe geben und einen netten Abend mit gutem Essen, einem Gläschen Wein, romantischer Atmosphäre und viel Zeit für ein ausgiebiges Vorspiel planen. Und um das ganze noch ein bisschen aufzuheizen und die Vorfreude in vollen Zügen auszukosten, kann man sich davor ja schon die ein oder andere heiße Nachricht mit Vorschlägen für die Date-Night zukommen lassen.