Partnerschaft

Bisexualität: Schluss mit Vorurteilen

3 Faken zur Liebe zu beiden Geschlechtern. /Bild: Peter Hershey/Unsplash
Bisexualität: Schluss mit Vorurteilen
Melanie Payerl

Eine neue Forschung, die im Journal of Sex Research veröffentlicht wurde, zeigt, wie viele andere Studien, dass bisexuelle Frauen eher in einem negativen Licht gesehen werden als Frauen, die hetero- oder homosexuell sind. In dieser Studie wurden männliche und weibliche heterosexuelle Teilnehmer gebeten, ein Statement zu heterosexuellen Frauen, Lesben und bisexuellen Frauen abzugeben. Bisexuelle Frauen wurden dabei häufig mit Adjektiven wie verwirrt, extrovertiert, neurotisch, gierig und offen für neue Erfahrungen dargestellt. Die Studie fand zudem heraus, dass diese Annahmen dazu tendieren, als Stereotype über Bisexualität gelten. Da Bisexualität häufig noch immer tabuisiert wird, sollen folgende drei Fakten über die Liebe zu beiden Geschlechtern aufklären:

1. Bisexuelle Menschen leiden öfter an psychischen Erkrankungen

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Einige Studien haben gezeigt, dass bisexuelle Menschen ein erhöhtes Risiko haben an psychischen Erkrankungen zu erleiden. Bisexuelle Menschen leiden häufiger an Depressionen und Angstzuständen und haben häufiger Suizidgedanken als heterosexuelle oder homosexuelle Menschen. Doch woher rührt diese psychische Vulnerabilität bei bisexuellen Menschen? Studien zeigen, dass vermutlich bereits Erlebtes und negative Reaktionen aus dem sozialen Umfeld, sowie die Zurückweisung im Familien- und Bekanntenkreis ausschlaggebend sein können, um die erhöhte psychische Verletzbarkeit von bisexuellen Menschen zu erklären.