Ernährung

Blattgrün aus dem Walde: Bärlauch und seine gesundheitlichen Vorteile

Bärlauch verfeinert nicht nur zahlreiche Gerichte mit seinem knoblauchähnlichen Aroma und seiner frühlingsgrünen Farbe – er spendet unter anderem auch eine ganze Fülle an wertvollen Mikronährstoffen. /Bild: Fotolia
Blattgrün aus dem Walde: Bärlauch und seine gesundheitlichen Vorteile

Jedes Jahr finden sich in heimischen Wäldern ganze „grüne Meere“ von Bärlauch, der bereits mit seinem knoblauchähnlichen Duft verwöhnt. Wohl kaum eine andere Delikatesse erinnert uns so sehr an den Frühling wie dieses saisonale zarte Grün aus dem Wald. Bärlauch schmeckt nicht nur besonders fein als Suppe, Pesto oder auch Risotto– er ist unter anderem auch reich an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen.

Natürlich wirksam gegen Mikroben

antibacterial

Bärlauch entstammt aus botanischer Sicht der Gattung Allium, was seine direkte Verwandtschaft mit Knoblauch erklärt, wie bereits sein Duft verrät. Somit bereichert auch Bärlauch durch seinen Wirkstoff Allicin mit antimikrobiellen sowie entzündungshemmenden Eigenschaften. Seine leicht antiobiotische Wirkung entfaltet sich dadurch gänzlich ohne das körpereigene Mikrobiom zu beeinflussen.

Mikronährstoffreich

bärlauch

Bärlauch enthält einen kleinen Reichtum an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und ist ein wahrer Mikronährstoff-Allrounder. Zu nennen sind hier neben Vitaminen der B-Gruppe auch Vitamin C, Eisen, Kalzium sowie Magnesium. Während B-Vitamine unter anderem essentiell für ein gesundes Nervensystem sowie den Aufbau der Zellen sind, ist Vitamin C in erster Linie als Antioxidans sowie im Rahmen der Erhaltung eines gesunden Immunsystems wichtig. Eisen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Blutbildung sowie zum normalen Sauerstofftransport, das im Bärlauch enthaltene Kalzium stärkt die Knochen. Magnesium versorgt nicht nur Muskeln und Herz, es ist auch essentiell für eine normale Nervenfunktion.

Wertvoll für die kardiovaskuläre Gesundheit

allium

Wie auch andere Laucharten aus der Gattung Allium entfaltet auch Bärlauch eine positive Wirkung auf unser Herz-Kreislaufsystem. Besonders empfiehlt sich das knoblaucharomatische Blattgrün zur Unterstützung eines normalen Cholesterinspiegels, Blutdrucks sowie zur Erhaltung elastischer Blutgefäße.

Vorsicht: Aufpassen sollte man jedoch, wenn man selbst auf Bärlauch-Suche geht: Leicht zu verwechseln ist er unter anderem mit den Blättern von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen! Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zum Maiglöckchen ist, dass Bärlauch nach Knoblauch duftet und an der Unterseite nicht so wie die das Blatt des Maiglöckchens glänzt. Auch wachsen Bärlauchblätter im Vergleich zum Maiglöckchen einzeln aus dem Boden.