Diät

Buddha-Diät: Zwischen Weisheit & Wissenschaft !

Mit der Budda-Diät soll man Gewicht, aber nicht die Nerven verlieren - klingt gut, oder ? /Bild: Fotolia
Buddha-Diät: Zwischen Weisheit & Wissenschaft !
Catharina Kaiser

Überspitzt formuliert könnte Buddha wohl als der erste Experte in Sachen Jojo-Diät bezeichnet werden. Gut, er war zwar ziemlich sicher auf etwas tiefgründigeres aus, als eine schlanke Taille – doch Experten zufolge könnte sein Ernährungsstil durchaus aufschlussreich für moderne Diäten sein. Zusammen mit Tara Cotrell von der Stanford University hat der Autor, Datenwissenschaftler und Zen-Priester Dan Zigmond die Weisheiten Buddhas analysiert und sie mit modernen Diätwissenschaften verbunden. Das Resultat? Dank der Buddha-Diät soll man zwar Gewicht, nicht aber die Nerven verlieren. Alles was es braucht ist eine Uhr, eine Waage sowie einen willigen Geist, der auch spät abendliches Magenknurren verkraften kann.

Buddha Diät vs. typische Essgewohnheiten

Das Konzept der Buddha-Diät basiert im Grund auf einer zeitlich begrenzten Diät, die auch als intermittierendes Fasten bezeichnet wird. Anstatt sich darum zu sorgen was und wie viel man von etwas essen darf, wird sich folglich auf die richtige Zeit für Nahrung konzentriert. Wichtig dabei ist das Zeitfenster, in dem über den Tag hinweg Nahrung konsumiert wird. Denn dank der moderner Essgewohnheiten geschieht das quasi rund um die Uhr, was nicht gerade den natürlichen Gewohnheiten entspricht. Anstatt sich also spätabends noch eine Schüssel Popcorn zu gönnen wird ab einer gewissen Uhrzeit, bis zum nächsten Morgen, gefastet. Da der Stoffwechsel immer mal wieder eine Verschnaufpause benötigt, soll diese Methode laut Studien der effizienteste Weg sein um Gewicht zu verlieren.

Zeitfenster verkleinern

Ziel der Diät ist es immer längere Phasen ohne Nahrungsaufnahme zu erreichen, die logischerweise über Nacht erfolgen sollten. Zu Beginn sollte das Zeitfenster daher pro Tag auf statt der üblichen 15 auf nur 13 Stunden begrenzt werden. Sprich sofern Sie um 8 Uhr frühstücken, sollten Sie spätestens um 21 Uhr die letzte Mahlzeit einnehmen. Wenn das ohne unerträglichem Magenknurren klappt, kann das Zeitfenster weiter verkleinert werden. Idealerweise sollte die Zeitspanne 9 Stunden umfassen, so dass spätestens um 18 Uhr das Abendessen an der Reihe ist –  gefolgt von etwas Luft und Liebe bis zum Frühstück am nächsten Tag. Und wer denkt, dass sei bereits hart, der kann mit den Essgewohnheiten der buddhistischen Mönche vermutlich nur wenig anfangen. Hier wird nämlich nur zwischen Morgendämmerung und Mittag gegessen. Doch keine Sorge, die herkömmliche Buddha-Diät ist so konzipiert, dass man sie auch als Normalo durchführen kann. Hier 6 Tricks wie es am besten klappt:

1. Tägliche Kontrolle

Wer die Buddha-Diät durchziehen möchte, sollte ebenso wenig Angst vor Magenknurren haben wie vor der Waage. Denn eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist laut Experten die beste Motivation um dran zu bleiben. Zudem können dadurch aufschlussreiche Anzeichen überprüft werden die signalisieren welche Tricks der Diät möglicherweise nicht anschlagen.