Das 1 x 1 für neue Erfahrungen

Der Fähigkeit neue Erfahrungen zu machen steht oft nur simple Angst im Weg. Diese Tricks machen offen für Neues ! /Bild: StockSnap
Das 1 x 1 für neue Erfahrungen
Catharina Kaiser

Schon mal einen Tagtraum gehabt? Abenteuer erleben, neue Länder bereisen oder ein cooles neues Hobby – jeder fantasiert hin und wieder darüber. Dem kommt aber ziemlich schnell der eigene „Rationalist“ in die Quere. Doch die eigene Komfortzone zu verlassen und Neues zu erleben macht nicht nur Spaß, sondern tut sogar richtig gut. Laut Psychologen Alex Lickerman ist es simple Angst, die neue Eindrücke fern hält. Wer immer nur das tut was er kennt, könnte Gefahr laufen etwas Tolles zu verpassen. Und nur mit neuen Erfahrungen lernt man sich selbst kennen. Diese 8 Tricks machen ein spannendes neues Leben leichter:

1. Keine Angst

Keine Angst

Laut Studien haben Menschen mehr Angst vor dem Unbekannten als vor einer negativen Erfahrung. Hier spielt die Fantasie einen Streich und lässt sämtliche Schreckensszenarien entstehen. Was wenn das neue Land gefährlich ist? Oder die Sportart zu Verletzungen führt? Mal ehrlich – die meisten (schrecklichen) Dinge treten nie ein, oder? Laut Experten führt das Erleben neuer Erfahrungen vor allem dazu, dass jemand über sich hinaus wächst und so offen für neue Ideen bleibt. Und das ist für alle Lebensbereiche positiv.

2. Verständnis der Komfortzone

Der Ratschlag aus der Komfortzone auszubrechen klingt einfach. Zuvor sollte man, laut Selbsthilfe-Autorin Peg Streep, aber erst mal verstehen was die eigene Komfortzone eigentlich ist. Das ist der erste Schritt zum Aufbruch ins Unbekannte. „Vielleicht hatten Sie so lange Geldsorgen, dass Reisen nie infrage kam, obwohl Sie es sich mittlerweile leisten können“, erklärt Streep. Analysieren Sie was Sie zurückhält, und ob es real oder nur ein Hirngespinst ist.

3. Erreichbare Ziele setzen

Erreichbare Ziele setzten

Neues auszuprobieren ist super, doch bitte nicht gleich übertreiben. Realistische Ziele setzen ist hier das A und O. Es muss nicht gleich der Trip auf den Kilimanjaro sein, nur weil „mehr rausgehen“ am Plan steht. Stattdessen solle vielleicht ein Halb-Marathon angestrebt werden. Sind die Ziele leichter zu erreichen, reduziert sich auch die Angst vor möglichen Schreckensszenerien.

4. Jeder fängt klein an

Eine wichtige Lebenseinstellung ist zu wissen, dass niemand von Beginn an ein Meister ist. Übung macht den Meister! Wer Angst hat sich als „Anfänger“ zu outen versperrt sich unzählige Wege. Die Liste der Dinge worin man von Geburt an super talentiert ist, ist nämlich ziemlich kurz. Zwar sehen es viele als Selbstschutz vor einer Blamage, doch im Grunde lässt einen diese Verhalten nur unbefriedigt.

5. Neue Erfahrungen sind gut

Neue Erfahrungen sind gut

Glücksgefühl und das Erlernen neuer Dinge hängt im Gehirn eng zusammen. Sich immer wieder daran zu erinnern dass neue Erfahrungen gut für einen sind, kann also tatsächlich helfen. „Flow“ bezeichnet ein Glücksgefühl, das beim Ausüben einer Sache entsteht und einen die Zeit vergessen lässt. Natürlich geschieht das nur wenn die Sache Spaß macht, dafür dann aber richtig. Der neue Malkurs könnte die glücklichste Zeit der Woche werden!

6. Die Macht der Neugierde

Beim Ausbruch aus der Komfortzone kann ruhig die Neugierde die Führung übernehmen. Katherine Zeratsky, R.D, sieht das als ideale Motivation um über Ängste hinwegzukommen und Neues zu versuchen. Sie waren schon immer am Nähen interessiert, aber wissen nicht wie es geht? Oder hatten Sie schon immer einen Faible für Fotografie, aber keine Ahnung von Kameras? Die Neugierde kann zum Sprungbrett für ganz neue Hobbys werden.

7. Üben, Üben & Üben

Üben, üben, üben

Laut Life-Coach Nancy Levine arbeitet menschliches Verhalten wie ein Muskel. Je öfter eine „Übung“ gemacht wird, desto einfacher fällt sie. Egal ob Nein zu sagen oder neue Dinge anzugehen – Übung macht den Meister! Lassen Sie sich Zeit, um die harten Dinge anzugehen vor denen Sie bislang Angst hatten. Es muss nicht alles auf einmal sein.

8. Ängsten mit Objektivität begegnen

Obwohl es der Mensch an sich weit gebracht hat, hinkt das Gehirn manchmal etwas hinterher“, so Psychologin Tracy Thomas. Laut ihr hat das Gehirn Probleme damit, Ängste zu differenzieren. Zwischen Urängsten vor Gefahren und der Angst davor sich beim Meeting zu verspäten herrscht aber ein großer Unterschied. Taucht Ängstlichkeit in einer gewissen Situation auf, heißt es objektiv bleiben. Schauen Sie sich die ganze Sache von „Außen“ an. Was ist das Schlimmste, dass Ihnen zustoßen kann wenn Sie beim Tennis nicht gut sind? Dass Sie den Ball nicht treffen. Richtig furchteinflößend ist das jetzt nicht, oder?