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Der Orgasmus: 5 wissenschaftliche Fakten zum sexuellen Höhepunkt

Obwohl viele ihn regelmäßig haben, wissen die wenigsten über die spannenden Details um den Orgasmus bescheid ! /Bild: Fotolia
Der Orgasmus: 5 wissenschaftliche Fakten zum sexuellen Höhepunkt
Tanja Judmann

Das (mitunter) schönste Erlebnis für den Menschen ist der Orgasmus. Der Höhepunkt des Liebesspiels bietet für Mann und Frau für einen Augenblick ein pures Glücksgefühl. Obwohl ihn viele regelmäßig haben, wissen nur wenige über die spannenden Details rund um den Orgasmus bescheid. Dabei liefert uns die Wissenschaft mittlerweile viele interessante Fakten darüber. Hier sind fünf davon:

1. Ein Orgasmus ist Schönheitskur und Wellness zugleich

Der Orgasmus fühlt sich nicht nur gut an, er hat sogar positive Effekte für die eigene Gesundheit und verschönert die Haut bei Mann und Frau. Forscher haben in einer Studie die positiven Auswirkungen des Orgasmus auf die Gesundheit näher untersucht und dabei festgestellt, dass Paare mit regelmäßigem Sex mehrfach davon profitieren. Wer zum Beispiel mindestens einmal, besser noch mehrmals pro Woche, im Bett Spaß hat, stärkt die Regeneration der Haut. So könnte man sich Make-Up und teure Cremes sparen und trotzdem um einige Jahre jünger und frischer aussehen.

Zudem wirkt sich der Orgasmus vor allem bei Frauen positiv im Kampf gegen Kopfschmerzen aus. Teilweise erzielt er sogar bessere Ergebnisse als die klassische Schmerztablette, deren Einnahme noch dazu mit einigen Nebenwirkungen verbunden ist. Das Immunsystem wird ebenfalls durch einen Orgasmus gestärkt. Die Zellen, die für die Bekämpfung eines Infekts verantwortlich sind, lassen sich durch den Orgasmus in ihrer Anzahl um bis zu 20 Prozent steigern.

(Quelle: https://www.fremdgehen-69.at/4-fakten-zum-orgasmus)

2. Der Orgasmus baut Stress ab und trainiert das Gehirn

Sex stärkt nicht nur die physische, sondern auch die mentale Gesundheit. So kam im Zuge einer Studie heraus, dass bei einem Orgasmus das Hormon Oxytocin vom Körper freigesetzt wird. Das Wohlfühl-Hormon hat wiederum einen direkten Effekt auf das Stress-Hormon Cortisol. Wer also seinem Körper dabei hilft, Oxytocin auszuschütten, reduziert sein Stress-Level. Damit hilft der Orgasmus beim Entspannen nach einem hektischen Tag oder kann sogar die Angst nehmen, zum Beispiel direkt vor einer Prüfung oder einem anderen Erlebnis, das unter Spannung setzt.

Auch das Gehirn wird beim Orgasmus beansprucht – sogar stärker als bei einem klassischen Kreuzworträtsel. Wo ein Kreuzworträtsel nur mehrere Partien des Gehirns anspricht, entfacht der Orgasmus ein regelrechtes Feuer in allen einzelnen Arealen. Dies fanden Forscher an der renommierten Rutgers University in New Jersey heraus. Die Gehirnaktivität wurde untersucht, während die Probanden in einem MRT lagen und einen Orgasmus erlebten. Sobald es zum Höhepunkt kam, leuchtete das Gehirn regelrecht auf.

(Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/12/08/orgasmus-hoehepunkt-sex-fakten_n_6289288.html)

3. Zeit ist subjektiv: Besonders beim Orgasmus

In einer Studie aus Kopenhagen fand man bereits im Jahr 1984 heraus, dass ein Orgasmus das Zeitgefühl beeinflusst. Demnach konnte keine einzige der untersuchten Frauen die Dauer von ihrem empfundenen Orgasmus richtig einschätzen. Der dauerte im Mittel 26 Sekunden, die Frauen gaben im Durchschnitt aber nur 12 Sekunden an. Somit vergeht die Zeit bei einem Orgasmus, zumindest gefühlt, wesentlich schneller.

(Quelle: http://www.brigitte.de/liebe/sex-flirten/forschung–sex–acht-fakten-zum-orgasmus-10204840.html)

4. Ejakulat hebt die Stimmung

Studien haben ermittelt, dass Frauen bessere Laune bekommen, wenn sie auf das Kondom beim Geschlechtsverkehr mit ihrem Partner verzichten. Im männlichen Sperma befinden sich nämlich verschiedene Hormone, darunter unter anderem Testosteron und Östrogen. Wird auf das Kondom verzichtet, werden die Hormone aus dem Sperma vom Unterleib der Frau aufgenommen, der sie dann in die Blutbahn weiterleitet. Hier werden sie vom Körper verarbeitet und reduzieren gegebenenfalls schlechte Stimmung. Damit können Frauen, die ohne Kondome verhüten, mithilfe des Spermas ihres Partners die eigene Laune steigern.

(Quelle: http://www.bild.de/unterhaltung/erotik/sex-studie/fakten-weiblicher-orgasmus-48430124.bild.html)

5. Männer können sich mit Orgasmen vor Prostatakrebs schützen

In einer Studie an der Universität von Montreal wurde untersucht, wie sich das Sexverhalten von Männern auf die Gesundheit ihrer Prostata auswirkt. Die Forscher konnten feststellen, dass Männer, die häufiger Sex haben, ein geringeres Risiko vorweisen, an Prostatakrebs zu erkranken. Eine sichere Prophylaxe vor dem Prostatakrebs ist das natürlich nicht, dennoch steht zumindest fest, dass das regelmäßige Ejakulieren die Konzentration von krebserregenden Stoffen in der Prostataflüssigkeit reduziert. Entsprechend können Männer natürlich auch vorbeugen, indem sie selbst „Hand anlegen“ und damit ihrer Gesundheit etwas Gutes tun!

(Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/12/08/orgasmus-hoehepunkt-sex-fakten_n_6289288.html)