Beauty

Die unschöne Wahrheit über Beauty-Supplements 

Was können Vitamin C, Biotin und Omega-3-Fettsäuren tatsächlich? /Bild: Fotolia
Die unschöne Wahrheit über Beauty-Supplements 
Catharina Kaiser

Strahlender Teint, glänzende Haare und starke Nägel lauten die Versprechen vieler Beauty-Supplements. Doch können Pulver, Ampullen oder Pillen tatsächlich solche Effekte erzielen? Immerhin preisen doch alle Beauty-Blogger und Stars diese Wirkung an und schwören auf Kollagen-Präparate, Biotin und Co. Trotz dieses Booms bleiben die wissenschaftliche Belege dieser Wirkungsweisen allerdings aus. „Die meisten Dermatologen würden also nicht auf die Idee kommen, gesunden Menschen Beauty-Supplements zu verschreiben“, erklärt Dermatologin Dr. Sheryl Hoyer. Es stellt sich also die Frage ob nun wirklich alle Supplements reine Geldverschwendung sind, oder ob es nicht doch die ein oder anderen Mittelchen gäbe, die halten was sie versprechen? Hier 6 wichtige Beauty-Supplements und was man unbedingt darüber wissen sollte.

1. Biotin

Aus der Beauty-Branche ist Biotin, auch als Vitamin B7 bekannt, wohl kaum mehr wegzudenken. Denn Biotin spielt eine wichtige Rolle und hilft dem Körper dabei Proteine zu metabolisieren, welche benötigt werden um gesunde Haut-, Haar- und Nagelzellen produzieren zu können. Tritt eine Mangelerscheinung auf, so kann sich dies oft durch Haarausfall, Ekzeme oder brüchige Nägel bemerkbar machen. „Eine Einnahme in Form eines Beauty-Supplements kann daher durchaus dabei helfen, diese Symptome zu lindern“, so Dr. Melanie Palm, klinische Professorin für Dermatologie University of California-San Diego. Ist die Aufnahme von 30 Mikrogramm täglich jedoch bereits gesichert, wird eine zusätzliche Einahme laut Studien nichts bewirken. In erster Linie sollte Biotin nämlich aus der Ernährung geliefert werden, anstatt aus Beauty-Supplements. Perfekte Lieferanten sind übrigens Eier, Lachs, Sonnenblumenkerne, Süßkartoffeln, Mandeln, Brokkoli und Spinat.

Seiten: 1 2 3 4 5 6