Gesundheit

Diese 7 Angewohnheiten sind eine Wohltat für die Seele

Wer ein entspanntes, gesundes und glückliches Leben führen will, muss lernen, sich selbst Gutes zu tun./ Bild: Fotolia
Diese 7 Angewohnheiten sind eine Wohltat für die Seele
Paulin Klärner

Wer ein langes, gesundes und zufriedenes Leben führen will, muss gut auf sich achten – das hat sich wohl schon herumgesprochen. Während sich also mittlerweile zwar viele Menschen bemühen, sich ausgewogen zu ernähren, Sport zu machen und regelmäßig zur Gesundheitsvorsorge zu gehen, wird der psychische Aspekt der Gesundheit oft immer noch vernachlässigt. Und das ist ein großer Fehler – denn nur wer auf Körper und Psyche gleichermaßen Acht gibt, wird auf Dauer glücklich und gesund bleiben. Für alle, die nicht so genau wissen, wie sie Stress vermeiden, sich Auszeiten gönnen und so richtig abschalten können, haben wir eine kleine Liste mit Angewohnheiten zusammengefasst, die wie Streicheleinheiten auf die Seele wirken.

1. „Nein“ sagen lernen

NO!

Es gibt immer etwas zu tun – ob im Job, mit der Familie, dem Liebsten oder im Freundeskreis. Nur wer seine eigenen Grenzen kennt, bereit ist, diese zu verteidigen und folglich auch mal „Nein“ sagen kann, kann seinen Energiehaushalt auch langfristig im Griff behalten. Ein simples aber effektives „Nö“ kann beispielsweise verhindern, dass man sich im Berufsleben überfordert, dass man vergisst, sich Zeit für sich selbst zu nehmen oder dass man zu viel Zeit mit Menschen verbringt, die einem nicht gut tun. „Nein“ zu sagen ist zwar nicht immer leicht, ist und bleibt aber eine der effektivsten Stress-Präventionen und tut somit Körper und Seele gut.

2. Me-Time

me-time

Ob Single, verheiratet, kinderlos oder 3-fach-Mama – es gibt immer einen Weg, sich eine (zumindest kurze) Auszeit zu nehmen. Ein Abend alleine auf der Couch mit der Lieblings-Serie, ein ausgedehnter Spaziergang mit sich selbst oder ein Solo-Kino-Besuch: Me-Time tut der Psyche gut.

3. Natur

nature

„Viriditas“, zu deutsch „Grünkraft“, ist eine Wohltat für Körper und Geist – das predigte schon Hildegard von Bingen. Und auch zahlreiche Studien belegen, dass Menschen, die viel Zeit in der Natur verbringen, langfristig gesünder, glücklicher und entspannter sind.

4. Kreativität

mind blown

Ob Tagebuch schreiben, Zeichnen, in guter Musik versinken, Basteln, die Wohnung um-dekorieren – alles, was die linke Gehirnhälfte anregt, tut der Seele gut. Kreative Tätigkeiten haben eine meditative Wirkung und helfen, sich vollkommen zu entspannen, dem inneren Flow freien Lauf zu lassen und sich ganz auf das Hier und Jetzt zu besinnen. Dabei ist es auch vollkommen egal, was am Ende herauskommt, es geht einzig und allein um den kreativen Prozess.

5. Entschleunigung

relax

In der hektischen Zeit in der wir leben, kann es ganz schön schwer sein, die Motoren runterzufahren. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder bewusst vom Alltagsstress abzukapseln, der ständigen Erreichbarkeit und Vernetzung einen Strich durch die Rechnung zu machen und zu versuchen, wieder langsamer zu leben. Handy weg, Laptop zu, Fernseher aus – und schon sieht das Leben ganz anders aus.

6. Den inneren Schweinehund überwinden

do it!

Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, für die Uni lernt, sich um seine Kinder kümmert oder in einem anstrengenden Job hin und herflitzt, will abends meist einfach nur noch den Fernseher einschalten und den Tag auf der Couch ausklingen lassen. Man braucht also oft eine ordentliche Portion Überwindung, um nach einem langen Tag noch etwas zu unternehmen – aber es lohnt sich. Ob man sich einen guten Film im Kino ansieht, eine Runde laufen geht, ein Konzert besucht, ein Buch liest, oder sich mit alten Freunden trifft – aus der Alltags-Routine auszubrechen, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich selbst zu überraschen macht glücklich.

7. Loslassen können, bzw. Losslassen lernen

let it got!

Erfolgreiche und glückliche Menschen denken laut Psychologen weniger über Dinge nach, die sie ohnehin nicht ändern können. Leichter gesagt als getan, aber wenn man stetig daran arbeitet, Dinge, auf die man keinen Einfluss hat, loszulassen und zu relativieren, erspart man sich eine Menge unnötigen Stress und kann seine Energie stattdessen in Dinge stecken, die mehr Sinn machen.