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Dinge die ihr Arzt nie machen sollte

Dinge die ihr Arzt nie machen sollte
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Eine neue Kampagne in Großbritannien versucht Ärzte von unnötigen und manchmal sogar schädlichen Behandlungen ihrer Patienten abzuhalten. Sei es aus Gewohnheit oder Unwissenheit, manche Ärzte verschreiben routinemäßig Tests, Medikamente und Behandlungen die nach heutigem medizinischen Wissenstand völlig unbrauchbar sind. Wenn Ihnen vom Arzt beispielsweise die folgenden 3 Behandlungen verordnet werden, sollten Sie auf der Hut sein:

1. Kein Scan bei Schmerzen im unteren Rückenbereich

Schmerzen im unteren Rückenbereich zählen zu den häufigsten Beschwerden von Erwachsenen und verschwinden meist innerhalb eines Monats ohne Therapie. Patienten bei denen ein Röntgen oder MRT angefertigt wird, enden mit weit höherer Wahrscheinlichkeit auf dem OP Tisch. Statistisch erholen sich beide Gruppen jedoch im gleichen Zeitraum. Rund 99% der Menschen die ihren Arzt mit Rückenproblemen aufsuchen haben ein medizinisches Problem das sich von selbst löst. Es es Aufgabe des Arztes die 1 % der Patienten herauszufiltern, die eine rasche medizinische Behandlung benötigen. Dies erfolgt anhand von Warnsignalen wie einer vorhergegangenen Krebserkrankung, Osteoporose oder einem schwereren Sturz.

Zusammengefasst: Bei Schmerzen im unteren Rückenbereich ist in den ersten 6 Wochen kein Röntgen bzw. MRT notwendig.

2. Kein Hustensaft für Kinder

Die meisten Verkühlungen und Infektionen der Atemwege bei Kindern werden von Viren ausgelöst. Die Symptome dauern im Normalfall einige Tage an und werden von selbst besser. Schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente die Paracetamol oder Ibuprofen enthalten, können durchaus eingenommen werden. Antibiotika hingegen wirken gegen Bakterien und sind bei Virusinfektionen unwirksam. Vor Allem gängige Husten- und Grippemedikamente sollten von Kindern nicht eingenommen werden, da sie zumeist zumindest einen Wirkstoff enthalten, der Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auslöst oder zu Überdosierungen führen kann.

Zusammengefasst: Bei Schnupfen und Husten, kein Hustensaft für Kinder.

3. Keine allgemeinen Allergietests

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Eine große Zahl von Symptomen wird heute gerne “Lebensmittelallergien” zugeordnet, obwohl die Betroffenen meist nicht genaue wissen gegen was sie allergisch sind. Aber Symptome wie schwere Blähungen und Unterleibsschmerzen oder starker Gewichtsverlust können auf eine schwere Erkrankung hinwiesen und sollten ernst genommen werden. Wenn man wirklich an einer allergischen Reaktion leidet kann das verantwortliche Lebensmittel meist leicht identifiziert werden. Wenn Sie beispielsweise Erdbeeren essen und binnen Minuten einen Ausschlag am Körper bekommen, oder sich nach dem Verzehr von Mohn übergeben müssen, fällt die Suche nicht schwer. Wenn Ihnen ein Bluttest sagt, dass sie allergisch auf Nüsse reagieren, aber keinerlei Reaktionen bemerken, können Nüsse guten Gewissens verspeist werden. Etwa 8% der Bevölkerung testet positiv auf Nüsse aber nur rund 1% haben wirkliche Allergische Reaktionen.

Zusammengefasst: Allergietests sind für Menschen mit schweren allergischen Reaktionen.

[via The Guardian]

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