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Doggy Style als gefährlichste Sexposition

Offenbar kommt es in dieser Position zu den häufigsten Penisbrüchen ! /Bild: Fotolia
Doggy Style als gefährlichste Sexposition
Trixi Kouba

In der Hitze des Gefechts kann sich Freude ganz schön schnell in qualvolle Schmerzen wandeln. Forscher untersuchten unlängst, welche Sexposition am häufigsten für Penisbrüche verantwortlich sind. Die Ergebnisse wurden im „Journal of Impotence Research“ publiziert. Zur Auswahl stand dem Forscherteam „Masturbation“, „Missionarsstellung“, „Doggy Style“, „Frau oben“, „Aufprallverletzung“ sowie „Verletzung durch Abrollen“. Das Patientenalter lag zwischen 18 und 66 Jahren, wobei rund 70 Fälle untersucht wurden. Dabei stellte sich heraus, dass sich die meisten Patienten (41%) ihre Verletzungen beim Doggy Style zuzogen. Die zweitgefährlichste Position, in die man einen Mann beim Sex laut der Studie bringen kann, ist übrigens die Missionarsstellung (25%). Während des Doggy Styles waren die Verletzungen allerdings schwerwiegender.

Symptome eines Penisbruchs

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Der Begriff Penisbruch ist irreführend, da es sich nicht tatsächlich um eine Fraktur im medizinischen Sinn handelt. Der Penis besteht nicht aus Knochen, sondern Weichteilen. Während einer Erektion füllen sich die Schwellkörper des Penis mit Blut. Bei einem Penisbruch kommt es zu einem Riss in einem der Schwellkörper am Penisrücken aufgrund eines Stauchungs- oder Biegetraumas. Gleitet der Penis während des Geschlechtsverkehrs unbeabsichtigt aus der Vagina und verbiegt sich stark, kann die Bindegewebskapsel am Schwellkörper einreißen. Symptome eines Penisbruchs ist ein knackendes Geräusch beim Einreißen der Bindegewebskapsel, eine sofortige Erschlaffung, eine dunkelrote Verfärbung am Penis aufgrund eines Blutergusses, Schwellungen und starke, stechende Schmerzen. Auch die Hoden können sichtbar anschwellen. Oft kommt es zu einer unnatürlichen Krümmung des Penis.

Behandlungsmöglichkeiten

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Ein Penisbruch kommt sehr selten vor und sollte unbedingt in der Notaufnahme begutachtet werden. Der Arzt nimmt eine Ultraschalluntersuchung, Röntgenuntersuchung oder Magnetresonanztomografie vor. Anschließend gibt es zwei Möglichkeiten der Behandlung. Zur Überbrückung sollte das Glied geschont und gekühlt werden. Medikamente können gegen mögliche Erektionen und bakterielle Infektionen vorbeugen. Der zweite Behandlungsschritt ist ein operativer Eingriff, der aber nicht immer angewandt wird. Hier werden die Risse in den Schwellkörpern wieder verschlossen. Danach wird eine vierwöchige Sex-Abstinenz empfohlen.

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