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Eiweißriegel – wahre Kalorienbomben

Viele Menschen setzen auf einen schnellen Proteinriegel statt einer ordentlichen Mahlzeit. /Bild: Fotolia
Eiweißriegel – wahre Kalorienbomben
Melanie Payerl

Proteinriegel sind nicht nur bei Profisportlern beliebt, immer mehr Hobbysportler setzen auf eine rasche Eiweißzufuhr vor, während oder nach dem Sport. Protein ist nicht nur für die Muskelmasse wichtig, sondern auch für die Stoffwechselrate sowie für die hormonelle Gesundheit. Eine umfassende Studie aus dem Jahr 2015 ermutigt Menschen, vor allem jene die Muskeln aufbauen möchten, zwischen 25 und 35 Gramm Protein mit jeder Mahlzeit zu sich zu nehmen. Eine im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie zeigt jedoch, dass viele Frauen diese ideale Schwelle nicht erreichen. Aus diesem Grund greifen viele Menschen oftmals zu Proteinriegeln, anstatt sich eine proteinreiche Mahlzeit zu kochen. Immerhin gibt es diese Riegel bereits in vielen Drogerie- und Supermärkten für wenig Geld zu kaufen. Doch oftmals stecken mehr Zucker und Fett in einem Eiweißriegel als in einem Stück Kuchen. Richtig gehört: Eiweißriegel sind nicht immer so gesund, wie man vermutlich denkt.

Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich!

Proteinriegel

Vor dem Kauf von Eiweißriegeln sollte immer ein Blick auf die Zutatenliste geworfen werden. Dies ist ein Muss, um genau zu wissen, was man isst. Oftmals versprechen die Etiketten bereits sehr viel, doch davon sollte sich wirklich niemand zum Kauf verleiten lassen. Besonders wichtig ist es, auf den Protein- sowie auf den Fettgehalt zu achten, aber auch dem Zuckerwert sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wer den Riegel als primäre Proteinquelle verwenden möchte, sollte darauf achten, dass der Riegel mindestens 10 Gramm Protein enthält. Wer eine schnelle Energiezufuhr während dem Sport haben möchte, kann auch zu einem Riegel mit etwas mehr Zucker greifen, denn Zucker sorgt für Energie während dem Sport. Wer auf einen Energieschub nach dem Training hofft, der kann auf einen Eiweißriegel mit etwa 30 Gramm Kohlenhydraten greifen. Zwischen 10 bis 15 Gramm Fett und zwischen 3 und 5 Gramm Ballaststoffe sollte ein Proteinriegel im besten Fall haben.

DIY-Proteinriegel

Wer gerne selbst kreativ werden möchte, der kann auch seine eigenen Proteinriegel herstellen, dann weiß man auch gewiss, was darin steckt. Im Internet gibt es bereits diverse Rezepte von Fitnesstrainern und Fitnessbloggern, die ihre Geheimrezepte gerne teilen. Mit Nüssen, Kokosöl, Datteln, Mandelmus, Erythrit, Datteln, Kokosflocken und beliebigen anderen Zutaten können leckere Eiweißriegel gezaubert werden. Ein Jahresvorsatz für das neue Jahr: Ich backe meine Proteinriegel selber, so weiß ich auch was drinnen steckt!