Gesundheit

Entspannungstechniken wirken gegen Depressionen

Meditation heilt und macht in der Gruppe gleich doppelt so viel Spaß!/Bild:Fotolia
Entspannungstechniken wirken gegen Depressionen
Julia Haberl

Die Depression ist eine weit verbreitete psychische Krankheit. Sie kann durch unterschiedlichste Ursachen hervorgerufen werden: Angstzustände, Stress oder durch ein persönliches Trauma. Erkrankte Personen fühlen sich nicht mehr in der Lage sich beruflichen oder familiären Herausforderungen zu stellen. Sie meiden Gesellschaft und wollen den ganzen Tag im Bett verbringen. Bei einer Depression liegt eine Veränderung im Stoffwechsel des Gehirns vor. Meist sind genetisch bedingte Vorbelastungen ein Grund für psychische Erkrankungen. Solche Krankheiten dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie sollten dringend von einem Arzt entsprechend behandelt werden. Es darf heute keine Schande mehr sein, sich ein psychisches Problem einzugestehen und Hilfe dafür anzunehmen.

Meditation heilt

Meditation

Meditative Sportarten können Symptome einer Depression lindern und das körperliche und geistige Wohlbefinden verbessern. Yoga, Qigong und Tai Chi sind Beispiele für meditative Sportarten. Diese Entspannungstechniken beinhalten Übungen, welche Körper, Geist und Seele in Einklang bringen sollen. Lerne selbst in deinen Körper hineinzuspüren, um somit eine ganzheitliche Heilung zu ermöglichen. Laut der Meinung von Experten, haben Yoga, Qigong & Co tatsächlich eine heilende Wirkung auf depressive Erkrankungen. Betroffene sprechen von einer Linderung von Skelett- und Muskelschwächen, von verminderten Angstzuständen und einer besseren Schlafqualität. Meditieren kann man gemeinsam in einer Gruppe oder alleine mit der Anleitung eines Trainers. Mit einer entsprechenden Anleitung können solche Meditationseinheiten dann auch ganz einfach und bewusst im Alltag kombiniert werden. In unserer hektischen Welt sind wir täglich solch einer Menge von verschiedenen Reizen ausgesetzt, dass diese Verarbeitung unser Gehirn stark beansprucht. Mit meditativen Einheiten können wir einen guten Ausgleich schaffen. Selbst für Menschen, die nicht unter einer Depression leiden kann das Meditieren Wunder bewirken. Es sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeit, hilft Alltagsstress zu bewältigen und kann sogar unser körpereigenes Immunsystem stärken.

Übung für den Alltag

Übungen

Es gibt Übungen, die schnell und völlig unkompliziert durchgeführt werden können. Nimm dir 5 Minuten Zeit und begib dich an einen ruhigen Ort. Du kannst dich entweder hinlegen oder es dir im Schneidersitz bequem machen. Schließe dann deine Augen und versuche dich auf deine Atmung zu konzentrieren. Beim Einatmen senkt sich dein Bauch und beim Ausatmen hebt er sich. Versuche mit deinen Gedanken ganz zur Ruhe zu kommen. Du kannst dir einen Spaziergang am Strand oder einen Aufenthalt im Wald in Erinnerung rufen. Wenn es dir hilft kannst du auch sanfte Entspannungsmusik im Hintergrund einstellen. Versuche diese Übung kontinuierlich 2-3 Mal pro Woche durchzuführen und beobachte selbst ob es dir und deinem Geist tatsächlich hilft, um wieder zur Ruhe zu kommen!