Ernährung

Früchte-Tees & salzige Snacks sind die Feinde gesunder Zähne 

Salzig und säuerlich: Das sind die Feinde gesunder Zähne! /Bild: Fotolia
Früchte-Tees & salzige Snacks sind die Feinde gesunder Zähne 
Catharina Kaiser

Früchte-Tees sind an und für sich ja eine gesunde Sache – möchte man zumindest meinen. An den Zähnen geht das regelmäßige Schlürfen von Früchte-Tees so wie das Naschen von salzigen Chips und Snacks jedoch nicht spurlos vorbei. Im Gegenteil, Forscher am King’s College London haben nun herausgefunden, dass der Verzehr von säurehaltigen Nahrungsmitteln und Getränken zur Zahnerosion führen kann. – vor allem wenn sie als Snacks zwischen den Mahlzeiten konsumiert werden.

Früchte-Tees verursachen Zahnerosionen

Die im British Dental Journal veröffentlichte Studie stützte sich auf vorhergehende Forschungen des Guy’s Hospital, im Rahmen derer die Ernährung von 300 Personen mit Symptomen einer akuten Zahnerosion untersucht wurden. Um einen Vergleich erstellen zu können, wurden zudem 300 gesunde Teilnehmer analysiert. Dabei kamen die Forscher zur Erkenntnis, dass bereits zwei säurehaltige Getränke pro Tag, wie das von vielen geliebte Zitronenwasser oder Früchte-Tees, das Risiko einer Zahnerosion um das elffache erhöht. Doch Getränke alleine waren nicht die einzige Ursache für eine verstärkte Abnutzung der Zähne. Auch Bonbons, Lutschtabletten mit Fruchtgeschmack sowie Produkte, welche entweder in Essig eingelegt oder stark gesalzen wurden, sind nicht weniger schädlich.

Alles in Maßen genießen

Natürlich bedeutet das noch lange nicht, dass die Zähne beschädigt sind, nur weil man sich hin und wieder einen salzigen Snack oder ein säurehaltiges Getränk gönnt. In erster Linie geht es dabei immer noch um die Häufigkeit in der dies erfolgt. Laut Theorie der Forscher könnte sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen eine höhere Prävalenz hinsichtlich der Gewohnheit des Naschens ein Problem für die Zähne sein. „Es ist allgemein bekannt, dass saure oder salzige Ernährung mit Zahnerosionen einhergeht. Diese Studie zeigt allerdings die Art und Weise, in der sich diese Schäden bemerkbar machen können“, erklärt Dr. Saoirse O’Toole, klinische Dozentin für Prothetik am King’s College London und Hauptautorin der Studie. Da diese Form der Zahnbeschädigung inzwischen rund 30% der Erwachsenen betrifft, sehen die Forscher dringenden Handlungs- beziehungsweise. Aufklärungsbedarf. Die Reduzierung der Salz- sowie Säureaufnahme durch Nahrung kann nämlich bereits viel Positives bewirken und kommt nicht nur den Zähnen, sondern ebenso der Haut sowie der Figur zugute.