Bewegung

Für Faule: 9 einfache Tipps für mehr Bewegung im Alltag

Abgesehen vom tatsächlichen Sporteln gibt es auch im Alltag einige Möglichkeiten, den Körper auf Trab zu halten./ Bild: Fotolia
Für Faule: 9 einfache Tipps für mehr Bewegung im Alltag
Paulin Klärner, BA

Sich ins Fitnesscenter schleppen, durch die dunkle Nacht joggen, ein Youtube-Extreme-Bauch-Beine-Po-Workout bis zum Ende durchdrücken… klingt alles ziemlich anstrengend. Für dich auch? Dann gehörst du wohl auch zur Sippe der Sportmuffel. Aber keine Angst, es gibt auch im Alltag allerlei Möglichkeiten, seinem Körper bewegungstechnisch etwas Gutes zu tun.

1. Treppen statt Lift

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Wer konsequent statt Rolltreppe und Lift Stiegen steigt, hat über das ganze Leben verteilt fast so etwas wie Sport gemacht. Aber im Ernst: Treppengehen ist der – im wahrsten Sinne des Wortes – erste Schritt in ein bewusst aktiveres Leben.

2. Die schönste Nebensache der Welt nutzen

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Ja, zugegeben – vom Sex bekommt man jetzt nicht von heute auf morgen die Traumfigur und Ausdauer einer athletischen Marathon-Läuferin, aber wer experimentierfreudig und mit einem fitten Sexualpartner gesegnet ist, kann auch zwischen den Laken die ein oder andere Kalorie verbrennen und den Körper zum Schwitzen bringen.

3. Viel Wasser trinken

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Wer viel Wasser trinkt, erwischt quasi zwei Fliegen mit einem Schlag. Viel Flüssigkeit ist für unseren Körper (Durchblutung, Verdauung, Entgiftung) sowieso eine Wohltat – und wer viel trinkt, muss folglich auch oft Pinkeln und befindet sich somit über den Tag verteilt ständig in Bewegung.

4. Wohnungstüre auf, Musik an

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Beim Aufräumen, Kochen, Wohnung umdekorieren, Abwaschen, Wäsche aufhängen – wenn die Lieblingsmusik im Hintergrund läuft, ist man nicht nur automatisch besser gelaunt, sondern fängt an, sich ganz unbewusst im Rhythmus mitzubewegen – und das ist nicht nur für den Körper eine Wohltat.

5. Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen

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Der Weg zum nächsten Lebensmittelgeschäft, die zwei Stationen mit dem Bus, die viertel Stunde Autofahrt in die Arbeit – die kleinen, alltäglichen Dinge machen den großen Unterschied. Alleine 20 Minuten Spazierengehen am Tag macht laut wissenschaftlichen Studien nicht nur fitter und glücklicher, sondern verlängert das Leben um ganze 3 Jahre.

6. Bewusster leben

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Wer darauf achtet, sein Gemüse aus dem regionalen Bio-Laden, statt dem nächsten Supermarkt, seine Kleidung aus nachhaltigen Shops, statt der im Umkreis 15 Mal vorhandenen Kette und das Fleisch vom Bauern des Vertrauens am Markt zu besorgen, wird automatisch mehrere und längere Wege zurücklegen und damit auch allgemein mehr in Bewegung sein. Und damit tut man nicht nur der Umwelt, sondern auch sich selbst etwas Gutes. Der gemütliche Weg ist nämlich meistens nicht der richtige.

7. Baby Steps

baby steps
Wer sich einen Hometrainer ins Zimmer stellt und sich zwingt, täglich 10 Minuten zu steppen oder zu radeln (was jetzt LEIDER nicht wirklich als sportliche Betätigung bezeichnet werden kann), oder entscheidet, täglich vor dem Schlafengehen 5 Liegestützen und 5 Sit-Ups zu machen, wird die Übungen vielleicht – ganz ohne es zu bemerken – jeden Tag steigern. Mit kleinen Schritten in die richtige Richtung kann man sein Gehirn (und vor allem den inneren Schweinehund) nämlich eigentlich ganz leicht austricksen.

8. Workout ganz nebenbei

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Ob man sich vornimmt, während dem Zähneputzen die Po-Backen zusammenzukneifen und lockerzulassen, beim Bügeln Kniebeugen zu machen, den Weg von A nach B zu Fuß schneller zurückzulegen als sonst, oder sich während der Lieblingsserie einfach mal eine viertel Stunde zu dehnen – das alltägliche Leben ist voll mit kreativen Möglichkeiten, seinen Körper nebenbei ein wenig zu beanspruchen.

9. Sich mit großen und kleinen Kindern umgeben

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Zeit mit Menschen zu verbringen, die einen auf Trab halten, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Ob man mit seinen Kindern oder Geschwistern Fangen spielt, sich von seiner sportlichen Freundin überreden lässt, mit zur Yoga-Stunde zu gehen, oder an Wochenenden Wander-Ausflüge mit der Familie macht – wer Zeit mit aktiven Menschen verbringt, läuft Gefahr sich anzustecken 😉