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Gesund, gesünder, Camping! Besser schlafen durch eine Auszeit in der Natur

Wer abends lange wach liegt, sollte einfach mal campen gehen! /Bildrechte: Flickr Camping (290) anjanettew CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Gesund, gesünder, Camping! Besser schlafen durch eine Auszeit in der Natur
Trixi Kouba

„Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung“, sagte einst der deutsche Dichter und Schriftsteller Heinrich Heine und hatte ja so recht damit. Wie sonst sollte unser Körper neue Energie für den nächsten Tag sammeln? Umso schlimmer ist es, wenn Schlafprobleme diesen Vorgang stören. Doch Rettung naht: Wer abends ewig wach liegt und morgens vor Müdigkeit kaum die Augen aufhalten kann, der sollte einfach mal campen gehen! Das raten zumindest US-Forscher. Einige Tage im Zelt oder Wohnwagen in der freien Natur fördern aber nicht nur guten Schlaf, sondern sind auch generell für die Gesundheit.

Stress ist Gift für erholsamen Schlaf

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Den ganzen Tag lang mit einer dringenden Deadline im Nacken am PC arbeiten, in der Mittagspause schnell auf dem Smartphone Facebook und Instagram checken und abends unbedingt noch die neue Serie auf Netflix schauen, über die gerade alle Kollegen im Büro sprechen – wie soll das Gehirn da abschalten können? Stressiger Alltag, ständige Erreichbarkeit und zu viel künstliches Licht führen schnell dazu, dass man nicht richtig entspannen kann und in der Nacht entsprechend schlecht und/oder zu wenig schläft. Am Tag darauf heißt es dann nur noch „Augen zu und durch“. Wem das bekannt vorkommt, der sollte seine sieben Sachen packen und mal übers Wochenende campen fahren.

Camping – das Geheimrezept gegen Schlafstörungen

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Am Lagerfeuer sitzen, sich tagsüber an der frischen Luft bewegen und abends unter freiem Himmel essen – das wirkt sich nicht nur positiv auf die Sauerstoffversorgung des Gehirns und die Durchblutung des Körpers aus, sondern hilft auch gegen Schlafstörungen. US-Forschern zufolge soll schon ein einziges Campingwochenende reichen, um Schluss mit schlechtem Schlaf und seinen Folgen zu machen. „Mehr Sonnenlicht und dafür weniger elektrisches Licht“, lautet hier die Zauberformel. Auf diese Weise wird die innere Uhr des Menschen wieder an den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Künstliches Licht und das Verdunkeln des Schlafzimmers verschieben nämlich die Melatoninproduktion. Die Folge: Abends ist man länger wach, morgens fühlt man sich müde und erschöpft. Beim Campen kommt alles wieder ins Gleichgewicht: Der natürliche Wechsel des Tageslichts gibt den Takt vor, und der Körper findet in seinen biologischen Rhythmus zurück.

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Also back to the roots! Campen tut gut und fördert die Gesundheit! Bei wem die letzte Camping-Tour schon eine Weile her ist, der sollte die nachfolgenden Hinweise befolgen:

Nicht an der Ausstattung sparen

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Nicht nur eifrige Festivalgänger wissen: Schlafen im Zelt kann unglaublich unbequem und anstrengend sein – aber nur, wenn man an der richtigen Ausstattung spart. Eine selbstaufblasbare Matratze beziehungsweise Isomatte gehört da zweifelsohne dazu. Die gibt es inzwischen extra leicht und in konisch zulaufender Form, sodass man nicht nur Gewicht, sondern auch Platz im Zelt und im Rucksack spart.

Sich auch mal was gönnen

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Wer es noch komfortabler mag, setzt gleich auf einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil. Auf Seiten wie paulcamper.at kann man die Unterkunft auf vier Rädern direkt von Privatanbietern mieten. Dort bekommt man ein einfacheres Modell schon für knapp 20 Euro pro Nacht. Wer sich für einen Wohnwagen entscheidet, kann diesen auch mal am Campingplatz stehenlassen und ohne zusätzlichen Ballast nur mit dem Auto in der Gegend rumfahren. Dafür muss man allerdings zwingend an eine Anhängerkupplung denken, die man für alle Modelle bei kupplung.at erhält.

Genügend Sachen mit Kuschelfaktor einpacken

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Auch im Herbst kann Camping richtig Spaß machen. Im Gegensatz zum Sommer wird es allerdings vor allem abends oft richtig frisch. An warmer Notfallkleidung sollte man daher auf keinen Fall sparen. Wer sich viel in der freien Natur bewegt, der sollte auf Materialien aus Funktionsfasern – also Stoffe, die Feuchtigkeit von innen nach außen ableiten – vertrauen und diese nach dem Zwiebelprinzip miteinander kombinieren. Bei echten Frostbeulen sorgt ein beheizbarer Fleece-Schal für eine ordentliche Portion Wohlfühl-Wärme. Und abends am Lagerfeuer kann man sich dann entspannt in eine Decke kuscheln und andächtig den Sternenhimmel beobachten.

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