Ernährung

Heidelbeeren: Ein beeriger Genuss, der auch dem Herzen gut tut

Heidelbeeren sind ein wahres regionales "Superfood": Sie versorgen uns mit einer ganzen Vielfalt an wertvollen Mikronährstoffen und sind besonders kostbar für die Herzgesundheit. /Bild: Fotolia
Heidelbeeren: Ein beeriger Genuss, der auch dem Herzen gut tut

Bald sind sie auch wieder bei uns heimisch: Heidelbeeren oder auch Blaubeeren, die etwa von Ende Juni bis September saisonal sind. Die dunkelblauen Früchte mit der samtig-weißlichen Schicht verfeinern nicht nur Joghurt, Müsli, Smoothies und Fruit-Bowls. Sie sind auch sehr gesund: Vor allem für das Herz, wie eine neue Studie bestätigen konnte.

Eine Fülle an Antioxidantien

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Heidelbeeren sind reich an Antioxidantien wie den Vitaminen C und E. Diese neutralisieren schädliche freie Radikale und schützen die Zellen damit vor oxidativem Stress. Vitamin C unterstützt überdies die normale Kollagenproduktion der Haut und stärkt das Immunsystem. Besonders nennenswert ist ihr Anteil an Anthocyanen, die aus chemischer Sicht zu den Flavonoiden zählen und den Beeren ihre typische, blaue Farbe verleihen. Anthocyane weisen ebenso eine antioxidative Wirkung auf und besitzen entzündungshemmende Eigenschaften.

Für die Herz-Kreislauf-Gesundheit

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit verbreitet und meist durch eine ungesunde Lebens- und Ernährungsweise verursacht. Vor allem durch eine herzgesunde Ernährung lässt sich viel dazu beitragen, das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu reduzieren. Besonders positiv wirkt sich der Verzehr von Blaubeeren auf unsere Herzgesundheit aus, so das Ergebnis einer neuen Studie. Diese fand heraus, dass bereits der tägliche Verzehr von etwa einer Tasse Heidelbeeren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren könne. Die Forscher empfehlen daraus resultierend, dass vor allem Risikogruppen Heidelbeeren und andere Beeren in die tägliche Ernährung integrieren sollten.

Empfohlen bei Magen-Darm-Beschwerden

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Im getrockneten Zustand können Heidelbeeren bei unangenehmen Darmbeschwerden wie Durchfall helfen. Dies ist in erster Linie auf ihren hohen Gehalt an Gerbstoffen zurückzuführen. Ebenso positiv wirken sich die enthaltenen Gerbstoffe auf Schleimhautentzündungen aus.

Doch Vorsicht: Ebenso wie andere Früchte wie zum Beispiel Himbeeren oder Erdbeeren enthalten auch Heidelbeeren eine gewisse Menge an Salicylsäure. Diese bildet als Acetylsalicylsäure den Hauptwirkstoff eines bekannten entzündungshemmenden, fiebersenkenden und schmerzstillenden Medikaments. Empfindliche Menschen sollten dies beim Verzehr von Heidelbeeren berücksichtigen: Im Falle einer zu hohen Aufnahme kann es bei diesen zu Überempfindlichkeitsreaktionen wie Kopfschmerzen oder Beschwerden im Magen-Darm-Bereich kommen.