Gesundheit

Inneren Frieden mit Meditation finden

Studien zeigten, dass der Hippocampus im Gehirn durch regelmäßiges Meditieren wächst. /Bild: Fotolia
Inneren Frieden mit Meditation finden
Melanie Payerl

Mit Meditation bezeichnet man eine Reihe an Techniken, die einen erhöhten Bewusstseinszustand und die fokussierte Aufmerksamkeit fördern sollen. Meditation wird bereits seit Tausenden von Jahren in diversen Kulturen auf der ganzen Welt praktiziert. Nahezu in jeder Religion werden meditative Praktiken angewendet. Meditation wird jedoch nicht nur zu religiösen Zwecken eingesetzt, viele Menschen praktizieren sie auch als psychotherapeutische Technik. Dabei ist es wichtig, zwischen den verschiedenen Arten von Meditation zu unterscheiden.

Formen von Meditation

Meditation

Es gibt verschiedene Formen von Meditation, wie etwa die Yoga-Meditation oder die Zen-Meditation. Grob unterscheiden kann man jedoch zwischen den konzentrierenden und den entfaltenden Methoden. Bei der konzentrierenden Meditation geht es darum, sein Bewusstsein völlig auf einen Gegenstand zu konzentrieren und alle äußeren Einflüsse auszublenden. Bei der zweiten Variante steht die sogenannte innere Leere im Mittelpunkt. Es geht dabei darum, das Denken einzustellen. Bei vielen Formen von Yoga werden beide genannten Methoden kombiniert.

Was ist der innere Frieden?

Viele Menschen können mit dem sogenannten inneren Frieden nicht viel anfangen. Wer seinen inneren Frieden findet, dem fällt es leichter seine Gedanken zu bewahren. Jene Menschen denken auch nicht ständig über Ereignisse und Probleme aus der Vergangenheit nach. Wer seinen inneren Frieden gefunden hat, leidet auch weniger und ärgert sich nicht so häufig über gemeine Aussagen anderer Personen. Kurz gesagt, jene Menschen verschwenden nicht unnötige Gedanken oder lassen diese ständig erneut aufflammen. Erst dann, wenn der Geist bereit dazu ist, kann jeder seinen inneren Frieden finden. Nun fragt sich vermutlich jeder: Wie kann ich meinen eigenen inneren Frieden finden? Meditation ist eine Form, die oftmals dazu verwendet wird.

Meditation und Konzentration – gibt es einen Zusammenhang

Meditation

Kinder können oft stundenlang spielen und sich dabei mit nur wenigen Sachen beschäftigen, wie etwa mit Puppen oder Bauklötzen. Doch die Konzentration als Fähigkeit geht mit dem Alter verloren. Verantwortlich dafür sind äußere Reize, die uns ständig ablenken und uns so von der Arbeit abhalten. Durch Meditation können wir trainieren, uns auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren und unseren inneren Frieden zu finden. Auch die Hirnforschung hat bereits herausgefunden, dass Meditation die Konzentration stärkt. So konnte in Studien bewiesen werden, dass der Hippocampus im Gehirn durch regelmäßiges Meditieren wächst. Der Hippocampus ist ein Bereich des Gehirns, der für das Gedächtnis sowie die Lernprozesse zuständig ist. Wer also seine Achtsamkeit trainiert kann tatsächlich die Leistung des eigenen Gedächtnisses ankurbeln und wieder auf Kurs bringen.