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Jetzt wissenschaftlich: Männer sind Idioten

[Bild: MattysFlicks / Flickr]
Jetzt wissenschaftlich: Männer sind Idioten
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Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit widmet sich das angesehene „British Medical Journal“ den nicht ganz ernst gemeinten Seiten der Wissenschaft. In der Publikation erscheinen normalerweise neue medizinische Studien. In der Weihnachtsausgabe dürfen sich die Mediziner etwas lockereren Themen widmen. Die Herausgeber betonen jedoch, dass es sich trotzdem um echte wissenschaftliche Arbeiten handle.  Studienhighlight dieses Jahres: Ein Mediziner hat sich die Gewinner des Darwin-Awards angeschaut und untersucht, welches Geschlecht häufiger aus Dummheit ums Leben kommt.

John Dudley Isaacs vom Institute of Cellular Medicine in Newcastle konnte das in einer Studie belegen, die aktuell im British Medical Journal erschienen ist. Sein Fazit: Männer sind Idioten und tun idiotische Dinge.

Der Mediziner sah sich sämtliche Träger des Darwin-Preises an, eine satirische Auszeichnung, die seit 1995 posthum an Menschen vergeben wird, die auf besonders dumme Weise aus dem Leben geschieden sind 282 von ihnen waren Männer, nur 36 Frauen.

Der Unterschied sei statistisch hoch signifikant, schreibt Isaacs. Seine Ergebnisse deckten sich außerdem mit anderen bereits bekannten Fakten: Zum Beispiel, dass Männer höhere Risikobereitschaft zeigen, häufiger bei Unfällen sterben und wegen Unfällen in Notaufnahmen eingeliefert werden als Frauen.

Einige Highlights von Gewinnern des Darwin-Awards:

  • Ein Rohstoff-Dieb freute sich über fette Beute, als er Stahlseile aus einem Aufzugschacht abmontierte. Dumm nur, dass er währenddessen im Aufzug stand. Dass das keine besonders glorreiche Idee war, muss ihm aufgegangen sein, als er bereits in der Kabine in die Tiefe rauschte.
  • Er wollte den Füllstand eines Benzinkanisters prüfen. Da er keine Taschenlampe zur Hand hatte, griff der Mann kurzerhand zum Feuerzeug und hielt es in den Behälter. Keine gute Idee.
  • Für eine Halloween-Party verkleidete sich ein College-Student als Dracula. Um sein Kostüm zu perfektionieren, spannte er sich eine Kiefernholzplatte auf die Brust, in die er ein Messer rammen wollte. Mithilfe eines Hammers half er nach. Leider bedachte er dabei nicht, dass Kiefernholz zu den eher nachgiebigen Holzarten zählt und rammte sich das Messer kurzerhand ins Herz. Seine letzten Worte sollen „Ich hab‘s wirklich getan“ gewesen sein.
  • Ein besonders infamer Zeitgenosse schickte eine Paketbombe los. Er vergaß allerdings, das Paket zu frankieren, weswegen er es zurückgeschickt bekam. Vielleicht dachte er noch, dass es seinem Päckchen ja zum Verwechseln ähnlich sieht. Einen weiteren Kausalzusammenhang erkannte er aber offensichtlich nicht und öffnete es.
  • Ein Schwertschlucker heißt Schwertschlucker, weil er Schwerter schluckt. Doch wenn gerade keine Waffe zur Hand ist, tut’s auch ein Regenschirm. Der ungewöhnliche Versuch des Bonner Artisten glückte bis zu dem Moment, als er den Schirm wieder herauszog – und aus Versehen den Knopf drückte, der den Schirm in seiner ganzen Pracht entfaltete.
  • Zwei junge Bauarbeiter machten sich auf einer 30 Meter hohen Betonplattform an das Aussägen eines kreisrunden Bodenlochs. Dummerweise vergaßen sie, aus dem Kreis herauszutreten.

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