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Liebeshormon Oxytocin macht Partner attraktiver

Liebeshormon Oxytocin macht Partner attraktiver
Supermed

Das Liebeshormon Oxytocin wird bei Berührungen ebenso ausgeschüttet wie beim Geschlechtsverkehr. Zudem wirkt es sich auch auf das soziale Verhalten aus. Forscher konnten nun bei Mäusen zeigen, welche Hirnzellen darauf ansprechen. Möglicherweise könnte das auch bei Autismus helfen.

Dass das Hormon Oxytocin bei Gefühlen wie Liebe, Vertrauen und Ruhe freigesetzt wird, war bereits bekannt, wo es wirkt aber unklar.

Wissenschafter der Rockefeller University in New York, fanden nun in den Gehirnen von Mäusen bestimmte Zellen im vorderen Stirnlappen, die auf Oxytocin reagieren (Link zur Studie). Diese Nervenzellen sind dafür zuständig, dass weibliche Mäuse sich zu männlichen Mäusen hingezogen fühlen. Wenn sie ausgeschaltet wurden, zeigten die Weibchen kein Interesse mehr an den Männchen.

Kein Oxytocin. Kein Interesse.

Die Forscherin Miho Nakajima hatte dazu eine weibliche Maus in einen Käfig gesetzt, in dem sich ein Legostein und ein Männchen befand. Wem sie sich zuwendet, konnte das Versuchstier dann selbst entscheiden. Wenn dieser Rezeptor nicht mehr funktionstüchtig war, dann war sie mehr an den Bausteinen als den männlichen Mäusen interessiert.

Die Ergebnisse lassen nicht nur Rückschlüsse auf das Paarungsverhalten zu, sondern spielt auch bei neurologischen Erkrankungen wie Autismus eine Rolle. Durch die Experimente an Mäusen hoffen die Wissenschaftler nun auch bessere Einblicke in das menschliche Gehirn zu bekommen und zu verstehen, wie das Hormon hier wirkt. Das könnte auch bei der Entwicklung von Therapien gegen Autismus helfen.

„Kuschelhormon“ macht Partnerin attraktiver

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Zumindest bei Männern spielt Oxytocin eine wichtige Rolle für Treue und monogames Verhalten. Denn mit steigendem Hormonlevel erscheint die eigene Partnerin im Vergleich mit anderen Frauen attraktiver.

Schon 2013 hatte eine deutsche Forschergruppe 40 heterosexuellen Männern, die in einer Partnerschaft lebten, ein Oxytocin-Nasenspray verabreicht und die Auswirkungen des Hormonschubs dokumentiert.  Das Kuschelhormon sorge dafür, dass beim Anblick der eigenen Partnerin das Belohnungszentrum im männlichen Gehirn aktiviert wird. Dadurch werde auch die Zweierbindung und monogames Verhalten gestärkt, kamen die Verfasser der Studie zum Ergebnis.

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