Gesundheit

Love yourself: 10 Tipps für ein besseres Selbstwertgefühl

Um den Selbstwert zu stärken, muss man auf einige Dinge Acht geben. /Bild: Fotolia
Love yourself: 10 Tipps für ein besseres Selbstwertgefühl
Paulin Klärner

Das mit dem Selbstwertgefühl ist so eine Sache: An manchen Tagen mögen wir uns mehr, an anderen weniger. Trotzdem gibt es Angewohnheiten, mit denen wir unseren Selbstwert nachhaltig stärken können, um auch in schlechten Phasen aus dieser Reserve schöpfen zu können.

1. Ständiges Vergleichen vermeiden

Wer sich ständig an anderen misst, tut sich damit nichts Gutes. Sich mit anderen Menschen zu vergleichen, sorgt nämlich meistens eher für negative Emotionen. Es wird immer Personen geben, die Dinge „besser“ zu machen scheinen als wir – wer suchet, der findet. Deshalb ist es ein heißer Tipp, zu versuchen, sich auf sich selbst und seine eigenen Stärken zu konzentrieren.

2. Wohnen zelebrieren

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Wenn man es sich zuhause richtig gemütlich einrichtet und seine eigenen vier Wände so gestaltet, dass man sich selbst wohl fühlt, tut man damit auch seiner Psyche etwas Gutes. Kuschelig, warm, hell und einladend? Wie das Heim, so die Seele.

3. Gute Freunde um sich scharen

Freunde zu haben, die dir stets konstruktive und ehrliche Kritik geben und dich gleichzeitig auch aufbauen und dir das Gefühl geben, etwas besonders zu sein, sind DAS Wundermittel für ein gesundes Selbstwertgefühl.

4. Herausforderungen annehmen

Wer sich selbst ständig neu herausfordert, sich seinen Ängsten stellt und stetig versucht, seinen Horizont zu erweitern, lernt sich damit Schritt für Schritt besser kennen, kann seine Grenzen besser einschätzen und besser mit Niederlagen umgehen. Wer im Leben immer wieder Neues ausprobiert, wird früh merken, das sich diese Angewohnheit positiv auf den Selbstwert auswirkt.

5. Die kleinen Dinge geniessen

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Ein Beauty-Abend mit „Me-Time“, Gesichtsmaske und einem guten Buch – klingt nicht sonderlich aufregend, kann aber wahre Wunder wirken. Darauf zu achten, es sich regelmäßig gut gehen zu lassen (egal ob mit Kleinigkeiten oder ein bisschen Luxus) ist die Regel Nummer 1 für seinen gesunden Selbstwert.

6. Selbstständig sein

Selbstständigkeit ist Balsam für die Seele. Wer auf den eigenen zwei Beinen steht und sich dessen auch bewusst ist, mag sich selbst im Normalfall auch lieber. Ob als selbstbewusste Single-Frau, als DurchstarterIn auf den ersten Sprossen der Karriereleiter, als starke Mama oder als Individualistin, die sich für einen ganz ungewöhnlichen Lebensweg entscheidet – wenn man weiß, was man wil, ist das der Anfang einer wunderbaren Langzeitbeziehung mit sich selbst.

7. Auf genügend Bewegung achten

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Sport ist gut für unser Selbstwertgefühl. Und zwar nicht (nur), weil wir unseren Körper damit in Form bringen, sondern vor allem, weil wir dadurch ein besseres Gefühl für ihn bekommen. Durch bewusste Bewegung lernen wir uns besser kennen, loten unsere Grenzen aus, bauen Stress und Frust ab und bringen Psyche und Körper Einklang.

8. Wenn schon Social Media, dann richtig

Social Media Apps wie Instagram und Co sind eine Gefahr für unsere Psyche. Studien zufolge können sie zu Depressionen und Abhängigkeit führen. Dadurch, dass wir damit ständig mit unrealistischen Schönheitsbildern bombadiert und mit einer Realität („alles ist immer super“) konfrontiert werden, die es außerhalb des Smartphones nicht gibt, gerät unser Selbstwert ganz schön unter Druck. Wer sich also nicht ständig zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein, zu arm oder zu langweilig fühlen will, wenn er durch den Instagram-Feed scrollt, sollte bewusst darauf achten, welche Kanäle abonniert werden.

9. Selbstschutz aktivieren

Es wird immer externe Faktorien geben, die deinen Selbstwert zum Wackeln birngen. Sich von solchen Personen oder Angewohnheiten abzugrenzen, öfters mal „Nein“ zu sagen und auf den emotionalen Selbstschutz zu achten, ist wichtig, wenn es um den Selbstwert geht.

10. Die „gute Stimme“ im Kopf öfters zu Wort kommen lassen

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Wir alle haben stets ein Engelchen und ein Teufelchen auf unseren Schultern. Wichtig ist, dass die „positive Stimme“ grundsätzlich überwiegt und wir versuchen, uns auch mal selbst gut zuzureden. „Du bist schön so wie du bist!“, „Du schaffst das!“, „Das hast du gut gemacht!“ – wir brauchen nicht zwingend eine andere Person, um diese Sätze zu hören, wir können sie uns auch selbst sagen.