Leben

Mehr als ein Gefühl: Wie sich Liebe auf unsere psychische und physische Gesundheit auswirkt

Liebe macht nicht nur gesund und manchmal "blind", sondern kann auch unsere körperliche wie seelische Gesundheit positiv beeinflussen. /Bild: Fotolia
Mehr als ein Gefühl: Wie sich Liebe auf unsere psychische und physische Gesundheit auswirkt
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Kaum ein Thema wird in Film, Musik und Literatur so intensiv behandelt wie die romantische Liebe. Die Liebe inspiriert nicht nur Künstler, sondern wird allgemein als eines der schönsten Gefühle der Welt empfunden. Dennoch, sie ist nicht nur ein Gefühl: Hinter der Liebe verbergen sich zahlreiche chemische und körpereigene Prozesse, die uns begleiten und unsere Gesundheit überdies sehr positiv beeinflussen können. Doch was genau bewirkt die romantische Liebe und inwiefern bereichert uns eine glückliche Partnerschaft?

Ein Gefühl von Euphorie, Geborgenheit und Entspannung

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Nicht nur wenn wir verliebt sind, sondern auch und vor allem wenn wir intensive Liebe für jemanden empfinden, kommt es zu einer erhöhten Produktion der Hormone Oxytocin und Dopamin. Die beiden Gehirnchemikalien zeichnen sich durch verschiedene bereichernde Wirkungen aus: Das als „Kuschelhormon“ bekannte Oxytocin sorgt in erster Linie dafür, dass wir uns mit dem anderen zutiefst verbunden und geborgen fühlen. Zudem hilft es dabei, Stress abzubauen. Dabei senkt es nachweislich den Blutdruck, wirkt dem Stresshormon Cortisol entgegen und beruhigt. Dopamin hingegen sorgt für Energie, Antrieb und fördert zielorientiertes Verhalten. Es macht euphorisch und hilft uns dabei, uns auf etwas zu fokussieren.

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