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Morgenübelkeit: Alles was Schwangere darüber wissen müssen!

Die Mehrheit der Frauen hat mit morgendlicher Übelkeit während der Schwangerschaft zu kämpfen. /Bild: Fotolia
Morgenübelkeit: Alles was Schwangere darüber wissen müssen!
Melanie Payerl

Viele Schwangere klagen über Morgenübelkeit und das auch über einige Wochen hinweg. Auch wenn es sehr unangenehm sein kann, schadet diese unangenehme Phase den meisten Frauen und ihrem Ungeborenen nicht.  Etwa 80 Prozent der schwangeren Frauen sind mehr oder weniger stark von  Schwangerschaftsübelkeit betroffen. Es gibt in der Tat keine offensichtliche Ursache für die morgendliche Übelkeit bei Schwangeren. Dennoch nehmen Experten an, dass es eine Reaktion auf die hormonellen Veränderungen ist, die Frauen während ihrer Schwangerschaft erfahren.

Wann kann Morgenübelkeit auftreten?

UEbelkeit

Trotz ihres Namens kann die Morgenübelkeit auch Schwangerschaftskrankheit genannt werden, da sie zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten kann. Häufig ist die morgendliche Übelkeit eines der ersten Anzeichen, die neben der ausbleibenden Regelblutung auf eine Schwangerschaft hinweisen. Die Symptome variieren häufig unter den Schwangeren, manche verspüren bloß ein mulmiges Gefühl im Bauch, andere müssen sich regelrecht übergeben. Bei den meisten Frauen klingt die morgendliche Übelkeit laut NHS zwischen der 16 und 20 Schwangerschaftswoche ab.

Was hilft gegen Morgenübelkeit?

Eine der wohl wichtigsten Fragen: Was hilft denn nun gegen die Morgenübelkeit? Leider gibt es kein Allheilmittel für Schwangere mit diesen Beschwerden. Das bedeutet wiederum, dass jede Schwangere für sich herausfinden muss, was hilft und was nicht. Manche Betroffene schwören auf Ingwer, denn dieser kann die Übelkeit lindern und wird auch bei Reiseübelkeit eingesetzt. Besonders empfehlenswert ist es, regelmäßig kleine Portionen zu essen, die reich an Kohlenhydraten und fettarm sind. Speisen, deren Geruch Übelkeit auslöst, sollten Schwangere ebenso meiden.

Hyperemesis gravidarum – Was ist das?

Morgenuebelkeit

Die wohl schwerste Form der Morgenübelkeit wird als Hyperemesis gravidarum bezeichnet. Dabei bedarf es jedoch einer fachkundlichen Beratung, denn bei dieser extremen Form der Übelkeit kann es ab einem gewissen Zeitpunkt zu einer Gefährdung der Gesundheit der Mutter und des Ungeborenen kommen. Frauen, die sich häufiger als fünfmal pro Tag übergeben müssen und  aufgrund dessen nicht in der Lage sind, ihrem Körper Nahrung oder Flüssigkeit zuzuführen, leiden unter dieser gravierenden Form der Morgenübelkeit. Betroffene verlieren häufig zu Beginn der Schwangerschaft einige Kilogramm an Gewicht und werden aufgrund der massiven Beschwerden stationär im Krankenhaus behandelt. Oftmals besteht das Risiko, dass Schwangere sowie das Ungeborene an einer Unterernährung erleiden. Aus diesem Grund ist diese Form der Morgenübelkeit keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen.