Partnerschaft

New Love: Wie geht man mit Traumata aus vergangenen Beziehungen um?

Sich dem Partner gegenüber zu öffnen erfordert viel Vertrauen!/Bild: Fotolia
New Love: Wie geht man mit Traumata aus vergangenen Beziehungen um?
Melanie Payerl

Wer bereits einmal von seinem Partner betrogen wurde, hat vermutlich ein Trauma durchlebt, das je nachdem wie intensiv dieses war, oft lange anhält. Oftmals fällt es Betroffenen deshalb schwer sich  wieder auf jemand Neues einzulassen. Doch beim Kennenlernen eines möglichen neuen Partners sollte man keineswegs mit der Tür ins Haus fallen. Mann sollte eher auf den geeigneten Moment warten, um mit seinem neuen Partner über vergangene Probleme in Beziehungen zu sprechen. Aber wann ist der beste Zeitpunkt, um vergangene Traumata, betrügerische Beziehungen oder missbräuchliche Übergriffe zur Sprache zu bringen? Und auf welche Art von Antwort sollte man hoffen, wenn man seinen neuen Partner darüber erzählt? Alle diese Fragen werden im Folgenden geklärt!

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um den neuen Partner über Traumata zu informieren?

Vertrauen

Therapeuten sind davon überzeugt, dass es definitiv nicht nötig ist, beim ersten Date von seinen Traumata zu erzählen. Hier sollte man in jedem Fall nur das erzählen, was man auch erzählen möchte. In erster Linie geht es beim ersten Date darum sich kennenzulernen. Über traumatische Erlebnisse zu sprechen erfordert Zeit und Vertrauen. Manche Menschen können ihrem Partner erst nach Jahren etwas Traumatisches gestehen. Andere können sich wiederum bereits nach ein paar Monaten öffnen und über sehr persönliche Dinge sprechen. Doch woher weiß jemand, ob es der richtige Zeitpunkt ist? Sexualtherapeuten sind davon überzeugt, dass es davon abhängt, ob es sich um ein ernstes Problem handelt und wie gut jemand selbst mit dem Problem umgehen kann. Es ist wichtig einen Zeitpunkt innerhalb der Beziehung abzuwarten, wo man sich selbst wohl fühlt und bereits Vertrauen zu seinem Partner aufgebaut hat. Vertrauen ist das A und O in einer Beziehung.

Wie reagiert der Partner?

zuhoeren

Wer sich gegenüber seinem Partner öffnet, möchte von diesem auch etwas zurückbekommen. Oftmals wünscht man sich einfach nur einen Zuhörer und keine Belehrungen. Ein Partner, der auch zuhören kann, ist besonders wichtig. Es gibt jedoch auch negative Reaktionen wie Scham oder Angst, darauf sollte geachtet werden. Wenn jemand nicht näher über seine Traumata erzählen möchte, sollte man von seinem Partner keineswegs in diese Richtung gedrängt werden.