Gesundheit

Raus aus dem Tief: 8 Tipps und Tricks bei schlechter Laune

Manchmal helfen schon kleine Veränderungen, um einem emotionalen Tief zu entkommen/ Bild: Fotolia
Raus aus dem Tief: 8 Tipps und Tricks bei schlechter Laune
Paulin Klärner

Aus einem emotionalen Tief voller Traurigkeit, Frust und Hoffnungslosigkeit auszubrechen ist meist alles andere als einfach. Weil es aber auch nichts bringt, sich im Selbstmitleid zu suhlen, haben wir 8 Tipps, die helfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Probleme zu relativieren.

1. Tapetenwechsel

Wenn eine Situation vollkommen ausweglos erscheint und es dir richtig mies geht, kann es helfen, den Raum, in dem sich deine schlechte Stimmung schon wie Rauch in alle Ecken ausgebreitet hat, zu verlassen. Weg vom Schreibtisch, raus aus dem Bett, hinaus an die frische Luft – ein Tapetenwechsel kann bei schlechter Laune wahre Wunder wirken.

2. Den Frust rausschwitzen

sport

Sport hilft, Emotionen hinauszulassen, den Fokus auf andere Dinge zu lenken, den Kopf frei zu bekommen und Stress abzubauen. Eine Runde zu joggen oder ein auspowerndes Workout anzugehen, wenn man es keine Sekunde länger mit sich selbst aushält, ist ein besonders heißer Tipp.

3. Dates mit den Liebsten

Ob mit Freundinnen, der Mama oder dem Schatzi – ein paar Drinks und gute Gespräche, bei denen man sich auch mal so richtig ausheulen darf, tun der Seele gut. Außerdem können Freunde und Familie dabei helfen, deine Probleme von einer anderen Perspektive zu betrachten und dadurch vielleicht sogar ein bisschen zu relativieren.

4. Was raus muss, muss raus

crying

Wenn man sich mal so richtig im Schmerz verliert und hemmungslos ausheult oder ausschreit, geht es einem danach meistens besser. Es gibt nichts ungesünderes, als Frust in sich hineinzufressen. Mit Tränen und Druckabbau fließen die Stresshormone genau da hin, wo sie hin gehören – ins Taschentuch.

5. Abschalten

Ob in Form von Meditation, einem langen Spaziergang, einem Mittagsschläfchen, mithilfe beruhigender Musik oder einem guten Buch oder Film – sich vollkommen zu entspannen und zumindest für eine Zeit lang auf etwas anderes zu konzentrieren, kann dabei helfen, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzufinden.

6. Sich fallen lassen ohne fallen gelassen zu werden

cuddling

Liebevolle Berührungen, Kuscheln und Sex sind wahre Wundermittel gegen Frustration und Stress. So kann es wahnsinnig entspannend sein, in schlechten Phasen die Nähe zu einer geliebten Person zu suchen und zu versuchen, sich vollkommen fallen zu lassen und von der psychischen auf die physische Ebene zu wechseln.

7. Sich selbst – trotz allem – etwas Gutes tun

Seinem Körper und seiner Seele etwas Gutes zu tun, wenn es einem schlecht geht, kann niemals schaden. Besonders wenn man wütend auf sich selbst ist, kann es hilfreich sein, unter dem Motto „Ich liebe mich trotzdem“ gut zu sich zu sein und sich darauf zu besinnen, dass auch wieder bessere Zeit kommen. Sich selbst zu bestrafen oder zu denken, in schlechten Phasen hat man nichts Gutes verdient, führt nämlich zu nichts. Dabei sollte man aber darauf achten, dass man sich nicht die falschen Dinge gönnt: Dir aus Frust Fast-Food hineinzustopfen oder dich zu betrinken wird dich (wenn überhaupt) nur sehr kurz glücklich machen. Besser ist es, hierbei auf Dinge zu setzen, die dem Körper und der Psyche nachhaltig gut tun, wie z.B eine gesunde, selbstgekochte Mahlzeit, ein entspannendes Vollbad oder eine Massage.

8. Veränderung

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Kleine Veränderungen können sehr hilfreich sein, um aus einer schlechten Phase auszubrechen. Die einfachste und meist auch erfüllendste Variante (statt dem hysterischen Friseur-Termin, den man später meistens bereut) ist hierbei, die Wohnung umzustellen. Umdekorieren ist ein Prozess, bei dem sich auch im Gehirn die Dinge neu ordnen und fühlt sich wie ein kleiner Neuanfang an.