Ernährung

Safran: Ein sonnengelber Schatz der Naturheilkunde

Safran ist ein sehr vielseitig wirksames Gewürz, das schon in geringen Mengen mit seiner schönen Farbe begeistert. /Bild: Fotolia
Safran: Ein sonnengelber Schatz der Naturheilkunde

Safran ist mit seiner leuchtend gelben Farbe als Ingredienz von Speisen bereits optisch ein Augenschmaus. Ebenso verwöhnt er mit einem besonders feinen und einzigartigen Aroma und zählt nicht umsonst zu den teuersten Gewürzen der Welt. Geachtet werden sollte beim Kauf vor allem auf die Qualität, da auch Fälschungen des edlen Gewürzes vorliegen können. Neben seinem einzigartigen Geschmack und der schönen, kräftigen Farbe bietet das Gewürz aus der botanischen Familie der Schwertliliengewächse, einer Krokusart, auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Diese werden teilweise bereits seit Jahrtausenden medizinisch genutzt und sind besonders vielfältig:

Linderung bei Verdauungsbeschwerden

safran

In der Naturheilkunde ist Safran vor allem für seine leberstärkenden Eigenschaften bekannt, wodurch eine gesunde Verdauung gefördert wird. Bewährt hat sich das sonnengelbe, beruhigende Gewürz ebenso bei Magenbeschwerden.

Leichte antidepressive Wirkung

Let the sun shine! Safran besitzt allgemein positive Eigenschaften auf das Nervensystem. Bekannt ist er neben seiner gedächtnisfördernden Wirkung auch für seine Fähigkeit, die Stimmung sanft aufzuhellen. Verantwortlich dafür ist sein Hauptaromastoff Safranal: Diesem wird im Vergleich zu synthetischen Antidepressiva eine ähnlich effektive Wirkung nachgesagt – ganz ohne deren häufig auftretende Nebenwirkungen.

Ein natürliches Aphrodisiakum

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Safran wird schon seit langer Zeit eine libidofördernde Wirkung nachgesagt, seine Verwendung als natürliches Aphrodisiakum reicht ebenso historisch weit zurück. Zu seiner aphrodisierenden Wirkung könnten auch seine stimmungsaufhellenden Eigenschaften beitragen. Es empfiehlt sich dafür, ein wenig Safran in etwas (veganer) Milch einzurühren und leicht gesüßt zu genießen.

Möglicher Schutz vor Krebs

Forschungen deuten darauf hin, dass das im Safran enthaltene Karotin Crocin, welches für die Farbe des Safrans hauptverantwortlich ist, zu einer Hemmung von Krebs beitragen könnte. Konkret solle es den programmierten Zelltod, die Apoptose bei einigen Krebsarten auslösen können. Ebenso wird Crocin nachgesagt, die Bildung von körpereigenen Immunzellen, Lymphozyten, zu stimulieren.

Förderung des Gedächtnisses

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Ebenso konnten Studien nachweisen, dass Crocin bei altersbedingten neurologischen Erkrankungen hilfreich sein kann. Bewährt hat sich der Extrakt etwa zur Behandlung von Parkinson und Gedächtnisverlust, die vor allem in Japan eingesetzt wird.