Allergie

Schluss mit Sonnenallergie !

Einige Menschen reagieren mit Hautirritationen auf Sonne. Bläschen, Jucken und Rötungen sind Folgen der Sonnenallergie. /Bild: Fotolia
Schluss mit Sonnenallergie !
Alessa Hachmeister

Die Temperaturen klettern momentan in die Höhe und es gibt nichts Schöneres, als möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Schwimmen, ein Spaziergang oder ein Stadtbummel: Bei diesem Superwetter wollen wir Sonne tanken. Doch nicht jeder freut sich über das sonnige Wetter in den letzten Tagen, wie Betroffene der „Polymorphenen Lichtdermatose“ (im Volksmund oft Sonnenallergie genannt). Sie reagieren sehr empfindlich auf hohe UV-A oder UV-B-Strahlen und können sich daher nur kurz in der direkten Sonne aufhalten.

Symptome der Sonnenallergie

Betroffene bemerken die Folgen von verstärktem Sonnenkontakt meist nach einigen Stunden, manchmal aber auch erst am nächsten Tag. Alle Patienten reagieren unterschiedlich schnell und sensibel auf die Sonne. Je nach Intensität der Unverträglichkeit kommt es zu Jucken, Rötungen und Blasen auf der Haut. Körperstellen, die besonders stark von der Sonne beschienen wurden (meist Arme, Beine, Gesicht und Hals) zeigen die Hautirritationen am deutlichsten. Wer die betroffenen Hautstellen gut abdeckt und eincremt, der hat zum Glück keine Narben zu befürchten und kann damit rechnen, dass alles schnell wieder abheilt.

Was hilft ?

1. Am wichtigsten ist es, die pralle Mittagssonne zu vermeiden. Lieber am Morgen oder am späten Nachmittag die Stunden im Freien genießen.

2. Patienten sollten immer darauf achten, im Alltag einen hohen Sonnenschutz zu tragen. Wichtig ist eine Creme, die sowohl vor UV-A als auch vor UV-B-Strahlen schützt. Wird die Haut trotzdem rot und beginnt zu jucken, helfen kühlende Produkte wie Soventol HydrocortisonACETAT 0,25% Cremogel (5,70 € / 15g, gesehen bei europa-apotheek). Die spezielle Hydrocortison-Verbindung des Creme-Gels kühlt sofort und lindert so schnell und zuverlässig die Symptome von Sonnenallergie und Sonnenbrand.

3. Vitamintabletten oder Omega-3-Fettsäuren wird eine lindernde und vor allem vorbeugende Wirkung nachgesagt. Wissenschaftlich konnte das jedoch noch nicht bewiesen werden, es spricht aber auch nichts dagegen.

4. Betroffene sollten nicht zu lange in der Sonne bleiben und wenn möglich den Körper mit luftiger Kleidung abdecken.

5. Da die Intensität der Polymorphenen Lichtdermatose sehr unterschiedlich ist, leiden einige Betroffenen besonders stark unter der Krankheit. Sie sollten sich beispielsweise vor einem Urlaub in ärztliche Behandlung begeben. Der Arzt wird die Haut dann langsam an die UV Strahlung gewöhnen und in leichten Dosen bestrahlen.

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