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Schönheits-Operationen: 5 wertvolle Schritte vor der Entscheidung

Bei Schönheits-OPs sollten keine voreiligen Entschlüsse gefällt werden. /Bild: Fotolia
Schönheits-Operationen: 5 wertvolle Schritte vor der Entscheidung
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Viele Frauen sind mit ihrem Aussehen unzufrieden. Was sich jedoch teilweise mit einer neuen Frisur oder einem Shopping-Ausflug lösen lässt, wiegt in anderen Fällen deutlich schwerer. Wird der eigene Körper aufgrund eines als einschränkend empfundenen Makels zum insgeheimen Feind, liegen Gedanken an eine Schönheits-Operation nah. Und so sinnvoll dieser Schritt sein kann, so wichtig ist es doch, sich vor der Entscheidung einige wichtige Fragen zu stellen.

1.Die Beweggründe hinterfragen

Die Ursachen dafür, dass sich Frauen im eigenen Körper nicht wohlfühlen, können sehr vielfältig sein. Nicht nur offensichtliche Einschränkungen, sondern auch die Beeinflussung durch Medien und Menschen aus dem sozialen Umfeld spielen hier entscheidende Rollen. Beeinflussung wiederum kann viele Gesichter haben, wie wien.orf.at in einem Artikel berichtet. Im alltäglichen Leben aber genügen oft schon Ansprüche des Partners, um ausgewachsene Zweifel an der persönlichen Attraktivität laut werden zu lassen. Genauso verhält es sich mit vermeintlich lustigen Anspielungen auf körperliche Merkmale, wie sie im Freundeskreis oder auch in der Familie gelegentlich zu finden sind. All das verändert die Sicht auf den eigenen Körper und kann fremde Motive zu eigenen werden lassen.

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Motive aufzuschreiben, hilft beim Ordnen unterschiedlichster Gedanken. (Quelle: picjumbo_com (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Das Hinterfragen von Beweggründen ist daher ein ganz besonders wichtiger Schritt. Frauen sollten sich damit auseinandersetzen, warum sie die Schönheits-Operation wollen und welche Auswirkungen sie sich dabei erhoffen. Stecken insgeheime Wünsche nach mehr Anerkennung, Achtung oder auch Verlustängste dahinter, sollten diese Punkte zunächst genauer betrachtet werden. Die Frage, ob eine Operation alleine für mehr Sicherheit oder andere Veränderungen im Leben sorgen kann, entscheidet über den weiteren Weg.

2.Möglichkeiten ausloten

Zeigt sich, dass eine Schönheits-Operation den eigenen Wünschen ganz ohne Beeinflussung von außen entspringt, ist bereits eine wichtige Voraussetzungen gegeben. Dann gilt es, genau zu recherchieren und herauszufinden, welche Methoden und Möglichkeiten für die Umsetzung des Planes angeboten werden. Von einer einfachen Fettabsaugung über eine Bruststraffung bis hin zu Verkleinerungen oder Vergrößerungen der Oberweite verfügt jeder einzelne Zweck über mehrere Methoden, die sorgfältig gewählt werden müssen.

Sich konkret mit einem gewünschten Ziel oder Ergebnis zu beschäftigen, hilft bei der Suche nach passenden Operationsmethoden. Auch die Folgen einer Operation variieren mit der Art des Eingriffs. Frauen sollten daher keine Scheu haben, sich sehr eingehend zu informieren, einzelne Operationsschritte zu recherchieren und sich rund um Themen wie Nachsorge, Gefahren oder auch langfristige Haltbarkeit des Ergebnisses kundig zu machen. Das legt einen wichtigen Grundstein für ein erstes Gespräch mit dem Chirurgen.

3.Einen fachkundigen Arzt konsultieren

Wer gut vorbereitet und mit einem klaren Wunsch in der Praxis des Schönheitschirurgen ankommt, wird sich vor Ort klarer ausdrücken können. Ganz automatisch führt das zu einer umfassenderen Beratung, denn so können Frauen auch zusätzliche Fragen stellen, die ihnen während ihrer Recherche kamen. Wie gut ein Arzt dazu in der Lage ist, diese Fragen zu beantworten und wie sehr er auf Unsicherheiten eingehen kann, sind wertvolle Hinweise im Hinblick auf seine Professionalität und Erfahrung.

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Schon der Erstkontakt per Telefon sollte sich gut anfühlen. (Quelle: nastya_gepp (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Da die Anzahl verfügbarer Schönheitschirurgen und Spezialkliniken sehr groß ist, fühlen sich viele Frauen zunächst überfordert mit der Auswahl. Vor allem Erfahrungsberichte von Patienten, die die Leistungen eines Arztes bereits in Anspruch genommen haben, können hier gute Wegweiser sein. Schoenheitsklinik.de liefert zu diesem Zweck eine Übersicht verschiedener Ärzte inklusive der Option, Erfahrungen zu veröffentlichen.

Am Schluss der Arztsuche sollten sich Frauen selbstverständlich nur für einen Behandler entscheiden, der keine Zweifel an seiner Eignung und Expertise weckt. Ein respektvoller Umgang mit Patienten, ein offenes Ohr für Fragen sowie Geduld bei der Anamnese und Beratung sind Punkte, die in einer professionell arbeitenden Klinik oder Praxis nicht fehlen dürfen. Schließlich geht es nicht nur um Schönheit, sondern auch um die eigene Gesundheit.

4.Mit einem Therapeuten sprechen

Der Gang zum Therapeuten mag im ersten Moment nicht sinnvoll erscheinen, wenn es um Schönheits-Operationen geht. In Wirklichkeit aber steht dieser Punkt in Verbindung mit den bereits erwähnten Beweggründen. So muss nicht gleich eine Persönlichkeitsstörung vorliegen, um die Leistungen eines Therapeuten in Anspruch zu nehmen. Auch Beratung im Hinblick auf wichtige Entscheidungen kann sehr sinnvoll sein, denn die Seele spielt bei körperlichen Eingriffen keine Nebenrolle.

Ein Therapeut kann Frauen dabei behilflich sein, ihre Entscheidung zu festigen und persönliche Beweggründe zu hinterfragen. Dieser Schritt ist also vor allem dann angezeigt, wenn es noch keine klare Antwort auf die Frage nach dem „Warum“ gibt. Zudem kann der Therapeut auch nach der Operation eine wertvolle Stütze sein, denn das Leben ohne den bisherigen Makel erfordert während der ersten Wochen große Anpassungsleistungen.

5.Die Entscheidung vertagen

So wertvoll Spontanität für ein abwechslungsreiches und erfülltes Leben auch sein mag, so kritisch sollte sie bei lebensverändernden Entscheidungen betrachtet werden. Eine Schönheits-Operation ist kein Vorhaben, über das Frauen binnen weniger Stunden entscheiden sollten. Nur wer die Sachlage umfassend beleuchtet und sich nicht von der anfänglichen Euphorie packen lässt, wird einen langfristig guten Weg gehen können.

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Ein fixer Termin für die Entscheidung schafft eine konkrete Perspektive. (Quelle: congerdesign (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Nur eine Nacht darüber zu schlafen, genügt ebenfalls nicht. Am besten ist es, wenn sich Frauen mindestens drei oder auch vier Wochen Zeit nehmen, um sich mit dem Gedanken an eine Operation zu befassen. Wer sich nicht in ewigen Gedankenkreisläufen verlieren will, markiert im Kalender einen festen Stichtag, an dem die Entscheidung fallen soll. Das verwandelt die vage Aussicht in ein konkretes Ziel und hilft beim Nachdenken über wirklich entscheidende Punkte. Und steht am Stichtag fest, dass eine Operation wirklich richtig ist, können weitere Schritte zur konkreten Planung folgen. (Entgeltliche Einschaltung)

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